Tagesgeld Vergleich mit Testsieger im online Überblick

gute Gründe für Tagesgeld Finanzkrise, Rezession? Aktuell sprechen mehrere gute Gründe für Tagesgeld als Geldanlage. Die Zinsen auf Sparbuch- und Girokontoeinlagen sind niedriger als die Inflationsrate und auch die Turbulenzen an den Finanzmärkten erleichtern die Anlage nicht. In dieser Situation bietet sich ganz besonders an, über einen online Tagesgeldkonto Vergleich nach den besten Zinsen am Markt zu suchen. Denn diese Anlageform ist relativ sicher, ertragsstark was das Rendite/Risiko Verhältnis betrifft und wegen der aktuellen Probleme mit dem Euro besonders wichtig, täglich verfügbar.

 

Tagesgeld dauerhaft gut: Tagesgeld Zinsen bei Moneyou Finanztest 1/2015 Verbraucherschutz ist uns wichtig! tagesgeldvergleich.com empfiehlt nur Banken, die mindestens 100.000 € Guthaben voll absichern. Wir analysieren die Tagesgeld Angebote der Banken auf Verbraucherfreundlichkeit und berücksichtigen die Ergebnisse der Stiftung Warentest samt Testsieger. Dauerhaft gut sind laut Finanztest 2/2016 z. B. die Renault Bank direkt und die MoneYou. Aktuell sind bei den top Banken für Neukunden 1,00%  Tagesgeld Zinsen und für Bestandskunden 0,95% möglich, zu fairen Konditionen.

 

Tagesgeldvergleich nur Top Anbieter: Einlagensicherung mindestens 100.000 €

Anlagebetrag (nur Zahl z.B. 10000)
Euro
Anlagedauer (bitte wählen)
1,00 %
12 Monate
Zins Altkunde: 0,20 %, Zinsgutschrift: ¼-jährlich, Zinssatz gültig: bis 20.000 €, Einlagensicherung: 120,00 Mio €
1,00 %
4 Monate
Zins Altkunde: 0,50 %, Zinsgutschrift: jährlich, Zinssatz gültig: bis 100.000 €, Einlagensicherung: 1,04 Mrd €
0,90 %
3 Monate
Zins Altkunde: 0,70 %, Zinsgutschrift: monatlich, Zinssatz gültig: ab 1 €, Einlagensicherung: 100.000 €
0,85 %
-
Zins Altkunde: 0,85 %, Zinsgutschrift: ¼-jährlich, Zinssatz gültig: ab 1 €, Einlagensicherung: 100.000 €
0,85 %
6 Monate
Zins Altkunde: 0,70 %, Zinsgutschrift: monatlich, Zinssatz gültig: bis 10.000 €, Einlagensicherung: 100.000 €
0,80 %
4 Monate
Zins Altkunde: 0,10 %, Zinsgutschrift: ¼-jährlich, Zinssatz gültig: bis 20.000 €, Einlagensicherung: 98,79 Mio €
0,60 %
-
Zins Altkunde: 0,60 %, Zinsgutschrift: monatlich, Zinssatz gültig: bis 100.000 €, Einlagensicherung: 100.000 €
0,60 %
-
Zins Altkunde: 0,60 %, Zinsgutschrift: jährlich, Zinssatz gültig: 100 bis 500.000 €, Einlagensicherung: 100.000 €
0,50 %
-
Zins Altkunde: 0,50 %, Zinsgutschrift: jährlich, Zinssatz gültig: bis 250.000 €, Einlagensicherung: 100.000 €
0,40 %
-
Zins Altkunde: 0,40 %, Zinsgutschrift: ¼-jährlich, Zinssatz gültig: 5.000 bis 500.000 €, Einlagensicherung: 605,01 Mio €
* Werte für gewählten Zeitraum. Alle Angaben ohne Gewähr.

 

Zinsänderung – Ankündigungen Mai 2016
03.05.2016 VTB mit Zinssenkung von bisher 0,40% auf 0,25%
20.05.2016 Rabo Direct mit Zinssenkung von 0,65% auf 0,50%
20.05.2016 pbb mit Zinssenkung von 0,60% auf 0,40%
25.05.2016 VW Bank mit Zinssenkung von bisher 1,25% auf 1,10%

 

Oesterreich Und hier geht es zum Tagesgeld Vergleich für Österreich

 

 

Realzinsen 2012 –  2016
Die Bundesbank schreibt im Oktober 2015 in ihrem Monatsbericht: „Die Betrachtung der Nominalzinsen ist zudem nur bedingt geeignet, um die Höhe der Vermögenseinkommen adäquat einzuschätzen. Vielmehr ist in diesem Zusammenhang die Betrachtung realer Renditen geboten, welche neben inflationsbedingten Kaufkraftverlusten auch andere Ertragskomponenten wie Bewertungseffekte und Dividenden berücksichtigen.“

Letztlich zählt für den Sparer das, was am Ende übrigbleibt. Also die Zinsen abzüglich der Inflationsrate: die Realzinsen. Und die sind bezogen auf die letzten 4 Jahre relativ hoch, wie die Abbildung 1 zeigt: Dargestellt sind mit Tagesgeld zu erzielende Realzinsen  von 2012 -2016 vor Steuern. Für jeden Monat wurde aus den Top 3 Angeboten unseres Vergleichsrechners der durchschnittliche Zinssatz berechnet und die jeweilige Inflationsrate abgezogen.

 

Entwicklung des Tagesgeld Realzins 2012 - April 2016

 

Abb. 1: Entwicklung der max. Tagesgeld-Realzinsen für Neukunden von 2012 – April 2016. #realzinsen

 

Im Januar 2015 waren die Realzinsen, die mit einer Tagesgeldeinlage zu erzielen waren, mit 1,55% besonders hoch. Die Ursache dafür war die negative Inflationsrate von -0,4%. Von Januar bis Mai ist die Inflationsrate in 2015 wieder gestiegen und auch die Tagesgeldzinsen waren leicht rückläufig. Infolge dessen sanken die Realzinsen bis auf 0,25% im Mai. Fallende Verbraucherpreise sorgten seit Juni wieder für steigende Realzinsen bis im September auf 0,98%. Im Januar 2016 nahmen die Realzinsen mit 0,85% aufgrund leicht steigender Verbraucherpreise (0,50%) wieder etwas ab und im Februar mit 1,25% und April mit 1,15% durch die auf null bzw. 0,1% gefallene Inflationsrate deutlich zu.
Die maximalen Tagesgeld-Realzinsen sind im April 2016 für Neukunden 1,35% und für Bestandskunden 1,05%.

 

Warum sich bei der Hausbank mit niedrigen Zinsen begnügen? Viele Onlinebanken bieten Tagesgeld Konditionen, die auch aktuell noch knapp den Kaufkraftverlust des angelegten Kapitals durch Inflation kompensieren. Bitte beachten Sie beim Preisvergleich die bei einigen Angeboten unterschiedlichen Zinssätze für Bestandkunden und Neukunden.

 

Wie sicher ist Ihr Geld auf einem Tagesgeldkonto?

Die globalen Finanzmärkte befinden sich seit 2008 in einer schweren Krise, die auch in 2015 und 2016 noch bestehen wird, wie die verzweifelten geld- und zinspolitischen Maßnahmen der EZB signalisieren. Wie der Fall der Kaupthing Bank, die 2008 insolvent ging, gezeigt hat, ist die Bonität der Bank, bei der Geld angelegt werden soll besonders wichtig. Während des normalen Geschäftsablaufs einer Bank können Sie täglich über Ihre Einlage verfügen. Die Sicherheitsfrage im Zusammenhang mit einem Tagesgeldkonto wird nur relevant, wenn die Bank insolvent, also zahlungsunfähig, wird. Dann greifen je nach Land und der Art der Bank unterschiedliche Sicherungssysteme.

 

In Deutschland bestehen grundsätzlich zwei Formen der Einlagensicherung:

1. die gesetzliche Einlagensicherung

2. die freiwillige Einlagensicherung

Nach dem Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz, der gesetzlichen Einlagensicherung, sind Tagesgelder immer bis zu 100.000 Euro zu 100% geschützt.

 

1. die gesetzliche Einlagensicherung: Besserer Einlagenschutz für Anleger. Seit dem 03.0.7.2015 ist das neue Einlagensicherungsgesetz (EinSiG) in Kraft. Verbesserungen sind:
1. Der gesetzliche Schutz von 100.000 Euro pro Person erstreckt sich nun auf alle Kreditinstitute; eine darüber hinausgehende Mitgliedschaft einer Bank bei einem weiteren Sicherungsfonds ist möglich.
2. Neben Einlagen in Euro sind auch solche in Fremdwährungen bis zu 100.000 Euro geschützt.
3. In besonderen Fällen wird der Schutz auf 500.000 Euro für die Dauer von 6 Monaten erhöht (z. B. Erlös aus Immobilienverkauf).
4. Der Entschädigungszeitraum wird auf 7 Tage verkürzt.
5. Einlagen bei einer Bank-Zweigstelle in Deutschland deren Hauptsitz sich im Ausland des Europäischen Wirtschaftsraums befindet, werden von einem deutschen Einlagensicherungssystem automatisch entschädigt.

 

2. die freiwillige Einlagensicherung: Je nach dem Typ der Bank gibt es darüber hinausgehende Fonds, wie beispielsweise den Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken, der für die Mitglieder, den privaten Banken zuständig ist. Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken und Sparda-Banken sowie PSD Banken wurden vom Finanzministerium von der gesetzlichen Einlagensicherung freigestellt. Dafür unterhalten diese Bankgruppen eigene Systeme zur Sicherung, die i.d.R. deutlich höhere Summen als die 100.000 € absichern.

 

Neu: Die EU-Komission hat am 24.11.2015 ein neues Europäisches Einlagensicherungssystem vorgeschlagen. Von einem Übergangszustand soll beginnend ab 2017 sukzessive die bisher nationale Einlagensicherung bis 2024 zu einer vollumfänglichen Gemeinschaftshaftung umgestaltet werden. Die Redaktion: Kein Wunder, denn die deutschen Einlagensicherungstöpfe sind gut gefüllt und Begehrlichkeiten für eine Sozialisierung des Einlagesystems wird besonders von Ländern mit risikoreichen Banken vorangetreiben. Der EU-Entwurf ist bisher nur in Englisch verfügbar. Die Bundesregierung reagiert ablehnend: „Die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD sprechen sich gegen die Errichtung einer europäischen Einlagensicherung im Rahmen der Bankenunion aus. zur Übersicht

 

Zinsen sind leider nicht steuerfrei

Sie legen Ihr Geld auf einem Tagesgeldkonto an, damit es Zinsen bringt. Dabei handelt es sich um Kapitalerträge, die soweit sie den Sparerfreibetrag überschreiten versteuert werden müssen. Sie brauchen allerdings nicht aktiv werden, da die Banken die Abgeltungssteuer auf die Zinserträge automatisch an das Finanzamt abführen.

Einkünfte aus Arbeit müssen dagegen mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden, der oft über dem Steuersatz der Abgeltungssteuer liegt. Erträge aus Zinsen im Vergleich dazu deshalb steuerlich begünstigt.

 

Mit unserem Zinsrechner können Sie die Erträge aus der Geldanlage Tagesgeld berechnen, alle Daten können individuell eingegeben werden. Bei der Abgeltungssteuer kann der Steuersatz von 26,375% (Abgeltungssteuer + Soli) durch Anklicken gewählt werden. Dies ist auch bei dem Steuerfreibetrag möglich. Der Sparerpauschbetrag beträgt für Einzelpersonen 801 € und für zusammenveranlagte Ehepaare 1602 €.

Anlagesumme:
Zinssatz: % p.a.
Anlagedauer: Monate
Abgeltungssteuer:
  %
Steuerfreibetrag:
 
 

 

Tagesgeld Zinsen Prognose 2016 & 2017: Wie geht es weiter?

Aktuelle Einschätzung & Trend

Mai 2016: Soweit hat es die EZB Zinspolitik gebracht: Inzwischen hält auch die Bundesbank Negativzinsen für Privatpersonen nicht für ausgeschlossen, wie Andreas Dombret im Interview gesteht:

„Erwarten Sie denn, dass früher oder später auch Negativzinsen für Privatkunden kommen?
Die Banken und Sparkassen, mit denen ich spreche, wollen eigentlich alles tun, um das zu vermeiden. Aber je länger das gegenwärtige Zinsumfeld Bestand hat, desto höher steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass man die Negativzinsen vielleicht doch weitergeben muss. Wir als Aufsicht machen den Instituten da keine Vorschriften – das entscheidet jede Bank und jede Sparkasse selbstständig.“

Die EZB hat am 10.03.2016 alle drei Leitzinssätze gesenkt. Dies wird sich kurz- und mittelfristig auf die Zinsen auswirken. Mario Draghi hat darüber hinaus erklärt, dass die Zinsen noch sehr lange niedrig bleiben werden. Der Terminmarkt geht inzwischen bis 2021 von keiner signifikanten Zinsanhebung aus. Daher werden die Tagesgeldzinsen vermutlich sowohl für Bestandskunden als auch für Neukunden zurückgehen. In den letzten Wochen erfolgten bereits kontinuierlich leichte Zinssenkungen bei den führenden Anbietern. Die große Frage ist hier: Wieweit geht es bis zum Jahresende 2016 mit den Zinsen runter.

So sah es im Januar 2016 aus: Auch in 2016 ist die Zinspolitik der EZB der größte Einflussfaktor für die Tagesgeldanlage Entwicklung in Deutschland. Überlagert wird dieser Einfluss von den globalen Zinstrends namentlich dem, der aus den USA von der amerikanischen Notenbank (FED) vorgegeben wird. Für 2016 ist mit einem weitergehenden auseinanderdriften der zinspolitischen Entscheidungen beider Notenbanken zu rechnen. Die EZB wird aufgrund der hohen Verschuldung der meisten Mitgliedsstaaten, der geringen Inflationsrate und der schwachen wirtschaftlichen Dynamik im Euroraum die Leitzinsen in 2016 nicht erhöhen. Diese Annahme ist Konsens unter den Analysten.

Dagegen hat die FED mindestens 2 weitere Leitzinserhöhungen für 2016 angekündigt. Hier wurden von den Ökonomen durchschnittlich 1,50% zum Jahresende erwartet (update: wobei am Markt im Februar 2016 bereits wieder eine Revision der FED Erwartung eingepreist ist). Die globale Economy zeigt allerdings zu Jahresbeginn deutliche Bremsspuren (drastischer Ölpreis Verfall, nachlassende Wirtschaftsdynamik in China und etlichen Schwellenländern). Sollte sich die Arbeitsmarktsituation in den USA nicht verbessern und die Inflationsrate stagnieren oder abnehmen, dürfte die FED auf eine weitere Leitzinserhöhung in 2016 verzichten.

Deshalb werden die Tagesgeldzinsen in diesem Jahr von gegensätzlichen Kräften beeinflusst, neutraler bis leicht negativer Einfluss durch die EZB und positiver Einfluss durch die amerikanische Notenbank.

Die Redaktion geht für das erste Quartal 2016 von mehr oder weniger stabilen Zinsen aus. Wenn die FED wie angekündigt den US Leitzins erhöht, sollten auch die Renditen für die Bundesanleihen und die Zinsen für Tagesgeld leicht steigen. Aktuell haben wir unsere Zins-Prognose für die Quartale III – IV aufgrund der Entwicklungen und Erwartungen an den Finanzmärkten von „positive Tendenz“ auf „neutral“ zurückgestuft.

Die Redaktion empfiehlt daher momentan Anbieter, die auch in der Vergangenheit überdurchschnittliche Zinsen geboten haben, wie die MoneYou oder die Renault Bank. Das Consorsbank Tagesgeld Angebot bietet eine 12-monatige Zinsgarantie.

 

Zeitraum Entwicklung
Quartal I -(II) 2016 Tagesgeldzinsen Trend leicht abnehmend
Quartal III -IV 2016 Tagesgeldzinsen Trend abnehmend

 

Deutscher Tagesgeld Index: TAGIX®

Tagesgeldvergleich.com veröffentlicht an dieser Stelle den deutschen Tagesgeld Index (TAGIX®) als Benchmark. Der Index wird berechnet, indem das arithmetische Mittel (Durchschnitt) von 137 repräsentativen Tagesgeldangeboten gebildet wird. Der Indexwert wird ungewichtet berechnet, die Bilanzsummen der Banken oder andere Größen wie Kundenzahl etc. spielen keine Rolle.

Der in Punkten angegebene Tagesgeld Index ist dimensionslos, dient als Vergleichsgröße und entspricht dem mittleren Zinssatz der berücksichtigten Bank Angebote. Der Index wird tagesaktuell um 8:00 Uhr veröffentlicht, es handelt sich also nicht um einen Tagesgeld Realtime-Index. Die Wertveränderung des Index gibt daher 1:1 die durchschnittliche Änderung der täglichen Zinssätze auf Tagesgeldkonten in Deutschland wieder.



Tagesgeld-Index
28.05.2016

0,27

 

 

Tagesgeld ist die Kapitalanlage mit dem niedrigsten Risiko für Kursschwankungen

Das Kursschwankungs-Risiko von Tagesgeld ist sehr gering 2011 -2016Ein wesentlicher Grund für die Beliebtheit für diese Anlageform dürfte die Risikoaversion der Deutschen sein. Bei Aktien müssen Anleger oft starke Nerven mitbringen, weil auch schon mal zweistellige Verluste ausgesessen werden müssen.

Tagesgeld ist dagegen neben Festgeld die Geldanlage mit den geringsten Kursschwankungen. Zu diesem Ergebnis kommt auch die comdirect in einer Analyse, wie die Abbildung 2 zeigt. Dargestellt sind die Kursentwicklungen für Tagesgeldanlagen in USA, England, Schweiz und Europa. Die Differenzen in der Kursentwicklung sind durch unterschiedliche Zinssätze, mehr aber noch durch Wechselkursänderungen bedingt. Zu Geldanlagen in anderen Währungen finden Sie auf Währungskonten weitere Informationen. Anleger, die mit einem höheren Risiko eine höhere Rendite erzielen möchten, kommen um Wertpapiere nicht herum. In unserem Depot Vergleich finden sie die Banken mit den günstigsten Konditionen.

 

Abb. 2: Kursentwicklung von Tagesgeld in verschiedenen Ländern von 2011 – 2015. Quelle: comdirect

 

 

Verbraucherschutz Informationen zum Bankenvergleich Tagesgeld

tagesgeldvergleich.com möchte Verbrauchern Hintergrundwissen und weiterführende Informationen zu den verschiedenen Produkten liefern, um die Entscheidung für oder gegen ein Tagesgeldkonto Angebot zu erleichtern. Neben den wichtigen Punkten Sicherheit der Einlage, Seriosität der Bank, Zinsgarantien etc., wird auch der Kundenservice (Servicequalität) berücksichtigt. Es gilt: Sicherheit vor Rendite. Aufgrund der neuen EU Richtlinie zur Bankensanierung sollten Sparer bei größeren Beträgen unbedingt vor der Anlage die Risiken abwägen.

Dieses Kriterium des Anbieters bewertet die Redaktion als verbraucherfreundlich Die Redaktion hebt bei der Beschreibung der Konditionen einzelner Anbieter besonders positive Merkmale mit einem grünen Daumen hervor. Darüber hinaus wird das „verbraucherfreundlich“ auch für guten Kundenservice oder besondere Sicherheitsvorkehrungen z. B. beim Online-Banking vergeben.

 

 

Für die Redaktion ist dieses Produktmerkmal nicht verbraucherfreundlich Unvorteilhafte Nebenbedingungen: Mit einem roten Daumen, der nach unten zeigt, weist die Redaktion auf ein Merkmal in dem Angebot hin, das sich für Verbraucher & Anleger eher ungünstig oder einschränkend auswirken kann. Hierunter fallen beispielsweise Lockangebote oder komplizierte und unübersichtliche Kombinationsofferten. Hier finden Sie aktuelle Informationen und Analysen zur Zins- und Konjunkturentwicklung von Tagesgeldvergleich.com Economic Research: Publikationen zum Download.

 

Stiftung Warentest Tagesgeld Angebote mit „dauerhaft gut“ ausgezeichnet

Tagesgeld im Test: Finanztest 1/2016 Die Stiftung Warentest bewertet regelmäßig in ihrer Fachpublikation „Finanztest“ die Tagesgeldangebote in Deutschland und prämiert die Besten mit „dauerhaft gut „. Es handelt sich dabei um Banken, die in den letzten 2 Jahren mindestens an 20 Monaten zu den 20 besten Angeboten ohne zeitliche Begrenzung zählten: „Hat in den letzten 24 Monaten zu den besten 20 Angeboten ohne Befristung gehört.“

Im Heft 2/2016 zeichnet Finanztest die folgenden Banken als „dauerhaft gut“ aus: Advanzia Bank,   Amsterdam Trade Bank, Autobank, CosmosDirekt, Denizbank, Ikano Bank, MoneYou, NIBC Direct, RaboDirect und die Renault Bank direkt. Darüber hinaus zeichnet der „Finanztest“ auch regelmäßig Testsieger aus. Das Prädikat „beste Tagesgeldbank“ wird vom Finanztest dagegen nicht vergeben.

Bei der Stiftung Warentest steht es schwarz auf weiß: Die besten Zinsen gibt es für Tagesgeld online. Dem kann die Redaktion nur beipflichten, denn keine Filialbank war in den letzten 2 Jahren unter den Top 3 Angeboten ohne Einschränkungen.

 

 

Suchvolumen für „Tagesgeld“ im Zeitverlauf 2004 – 2016

Die Suche oder auch das Interesse der Anleger an dem Keyword variiert sowohl jahrübergreifend als auch innerhalb eines Bezugsjahres, wie zweifelsfrei die folgende Abbildung 3 aus Google Trends belegt. Daten Quelle: Google Trends

 


Abb. 3: Suchvolumen für „Tagesgeld“ bei Google 2005 – 2016. Quelle: google.de/trends

 

Dargestellt ist die relative Suchhäufigkeit für „Tagesgeld“ von 2004 -2016 (normiert auf den Maximalwert = 100%). Die meisten Suchanfragen erfolgten im Januar 2009, dem Zeitpunkt, zu dem die höchsten Tagesgeldzinsen, bezogen auf den Untersuchungszeitraum, geboten wurden. In 2013 wurde das Keyword besonders im Januar, in den Folgemonaten aber deutlich weniger als Suchbegriff eingegeben. Die aktuelle Entwicklung, eine geringere Nachfrage, geht mit den relativ niedrigen Zinssätzen einher. Der kleine Peak am Ende der Kurve repräsentiert die saisonal übliche, erhöhte Nachfrage zum Jahresbeginn 2016. Im Januar und Februar ist die Suche nach einer Geldanlage traditionell immer größer als in den verbleibenden Monaten.

 

Tagesgeld in Österreich mit großem Angebot, etwas niedrigeren Zinsen

In Österreich ist die MoneYou mit ihrem Tagesgeldkonto sehr erfolgreich. Im Vergleich zum deutschen Markt macht sich aber bei den Top 10 das Fehlen der Autobanken von VW und Audi bemerkbar. Die PorscheBank und AutoBank mit Inlandssitz offerieren zumindest ihren Neukunden, wie unser Anbieter Tagesgeld Vergleich Österreich zeigt, deutlich niedrigere Zinsen. Auch haben die ING DiBa und die Wüstenrotbank keine Aktionsprogramme in Österreich laufen.
Die Renault Bank AT hat ihr Affiliate Programm zum 01.02.2016 vorübergehend eingestellt. Der Grund dürfte die Erfüllung des avisierten Einlagevolumens sein.

 

 

Trends an den Finanzmärkten & makroökonomische Zusammenhänge & Wissenschaft

29.04.2016 Meinung: Commerzbank Economic Research 29.04.2016
„Manche Ökonomen behaupten, die niedrigen Renditen am Kapitalmarkt hauptsächlich seien die Folge einer globalen Sparschwemme.

….Die   Argumente   für   die   Sparschwemme   sind   sowohl   theoretisch   als   auch   empirisch   viel schwächer, als die Anhänger dieser These suggerieren. Sie sollten aufhören, eine vermeintliche Sparschwemme  als alleinige Erklärung des gesunkenen Realzinses zu  vermarkten. Spätestens seit  Ausbruch  der  Finanzkrise  2007  dürften  die  Realzinsen  vor  allem  durch  die  Zentralbanken gedrückt  worden  sein.  Es  ist  an  der  Zeit,  die  Zentralbanker  nicht länger  zu  exkulpieren  –  vor allem aber, zu angemessenen Leitzinsen zurück zu kehren. “

25.04.2016 Trotz aller Unkenrufe über die Niedrigzinsphase, die unbestreitbar vorliegt, laut unserem Tagesgeldvergleich ist nach wie vor eine relativ risikolose, positive Realrendite möglich. Mit etwas Glück bleibt diese Situation noch bis Ende 2016 erhalten.

22.04.2016 Die für die EZB arbeitenden professionellen makroökonomischen Prognostiker haben die Inflationserwartungen für den Euroraum (HVPI-Inflation) für 2016 und 2017 jeweils um 0,2% auf nun 1,5% bzw. 1,6% reduziert (Results of the Q2 2016 ECB Survey of Professional Forecasters (SPF). Damit dürfte die Geldpolitik inkl. Zinsentscheidungen weiter auf Lockerung eingestellt bleiben.

16.03.2916 Die amerikanische Notenbank (Fed) hat sich nach ihrer gestrigen und heutigen geldpolitischen Sitzung entschlossen, die Leitzinsen nicht anzuheben („Against this backdrop, the Committee decided to maintain the target range for the federal funds rate at 1/4 to 1/2 percent. „). Der Markt hatte das bereits erwartet. Damit fällt ein potenzieller Rückenwind für Tagesgeldzinsen in Deutschland zunächst aus. Die nächste zinsrelevante Sitzung der EZB und der FED findet erst wieder in 2 Monaten statt.

10.03.2016 EZB senkt Leitzinsen: Die EZB hat heute die Geldpolitik weiter deutlich gelockert. Der Hauptrefinanzierungssatz („Leitzins“) wurde von bisher 0,05% auf 0,00% und der Einlagesatz von bisher 0,30% auf -0,40% gesenkt. Dazu wurde das Anleihekaufprogramm von monatlich 60 Mrd. Euro auf nun 80 Mrd. Euro aufgestockt.
Die Maßnahmen werden nach Meinung der Redaktion am Geld und Kapitalmarkt zu einer Absenkung der Zinssätze führen.

06.03.3016 Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich warnt im BIZ-Quartalsbericht März 2016 vor Turbulenzen an den Finanzmärkten durch ein Anstieg der globalen Überschuldung, der US Dollar Aufwertung und einer anhaltend lockeren Geldpolitik der großen Notenbanken.
Auch die zunehmenden Negativzinsen stellen eine Bedrohung für einzelne Gruppen in den betroffenen Ländern dar. „Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass leicht negative Leitzinsen zum großen Teil in derselben Weise auf Geldmarkt- und andere Zinssätze durchwirken wie positive Leitzinsen. Eine wichtige Ausnahme besteht bei den Zinsen für Privatkundeneinlagen, die bisher von den negativen Leitzinsen nicht betroffen waren, und bei einigen Hypothekensätzen, die sich absurderweise erhöht haben. Für die Zukunft besteht große Unsicherheit darüber, wie sich Privatpersonen und Unternehmen verhalten werden, wenn die Leitzinsen noch stärker in den negativen Bereich sinken bzw. über längere Zeit negativ bleiben.“ (Morten Linnemann Bech and Aytek Malkhozov, BIZ).

26.02.2016 Die Inflationsrate fällt im Februar auf 0,0%, damit steigen wenigstens die Realzinsen für diesen Monat.

17.02.2016 Die nächste zinsrelevante Sitzung der Europäischen Notenbank findet am 10. März 2016 statt. Aufgrund der geringen Inflationserwartung und der nachlassenden Wirtschaftsdynamik im EU Raum erwarten viele Ökonomen eine weitere Senkung der Einlagefazilität von bisher -0,30% auf -0,40%. Die Einlagefazilität ist der Zinssatz, den die Banken für das Geldparken auf einem sicheren EZB Konto der Notenbank erhalten. Da dieser Zins aktuell negativ ist, müssen die Banken auf ihre Einlagen bei der EZB „Strafgeld“ zahlen. Für die Banken wird Kapital, das nicht als Kredit oder anderweitig angelegt werden kann dadurch unattraktiv. Sichere Geldanlagen, wie Staatsanleihen, rentieren aber aktuell ebenfalls mit negativen Zinsen. Deshalb bekommen Kreditinstitute zunehmend ein Geldanlage Problem. Einige Banken, wie inzwischen auch die Commerzbank, verlangen von Firmenkunden oder institutionellen Anlegern mit hohen Einlagen daher ebenfalls Strafzinsen. Mit einer weiteren Ausweitung ihrer Geld- und Zinspolitik, wirkt die EZB negativ auf Tagesgeld und Festgeldzinssätze.

16.12.2015 Historischer Zins-Schritt, die Amerikanische Notenbank FED hat erstmals seit 2008 die Leitzinsen angehoben. Damit beginnt in Amerika die Normalisierung der Geldpolitik. Für deutsche Tagesgeld Anleger dürfte sich die Leitzinsanhebung positiv auswirken, denn der deutsche Geldmark ist mit dem globalen, monetären Ökosystem eng vernetzt.
03.12.2015 Die EZB hat heute den Zinssatz für die Einlagefazilität um 0,10% auf nun -0,30% gesenkt. Der Hauptrefinanzierungssatz („Leitzins“) wurde dagegen nicht verändert.

24.07.2015 Ohne Kommentar: ein Auszug aus dem Economic Insight der Commerzbank vom 22.07.2015: „Eine langfristige Datenreihe von Zinssätzen, die bis zurück ins Altertum reicht, zeigt, dass sich die Kurzfristzinsen auf einem historischen Tiefstand befinden. Doch die wirtschaftlichen Fundamentaldaten in den angelsächsischen Ländern rechtfertigen derart niedrige Zinsen womöglich  nicht. Zwar behaupten Notenbanker, dass der Faktor Furcht in der Privatwirtschaft die wichtigste Größe ist, die die Zinsen niedrig hält. Jedoch könnten ihre eigenen Wahrnehmungsverzerrungen eine größere Rolle dabei spielen als sie eingestehen möchten – insbesondere, wenn es darum geht, die aus einem übergroßen Bankensektor hervorgehenden Risiken zu bewältigen.“ Die Datenreihe ist in der Abbildung 4 grafisch dargestellt.Zeitverlauf kurzfristige Zinsen 3000 v. Chr. bis aktuell

Abb. 4: Verlauf der kurzfristigen Zinsen von 3000 v. Chr. bis 2015. Quelle: commerzbank.com

 

Leitzinsen wichtiger Notenbanken

Land/Raum Notenbank (Abkürzung) Leitzinssatz [%]
USA Federal Reserve (Fed) 0,25 – 0,50
Europa Europäische Zentralbank (EZB) 0,00
China People’s Bank of China (PBoC) 4,35
Japan Bank of Japan (BoJ) -0.10
England Bank of England (BoE) 0,50
Kanada Bank of Canada (BoC) 0,50

 

#Tagesgeld aktuell

QR-Code für den mobilen Tagesgeldvergleich von tagesgeldvergleich.com August 2012: tagesgeldvergleich.com jetzt auch mit mobilem Rechner. Sie können mit Ihrem Handy und geeigneter App schnell unseren mobilen Rechner über den nebenstehenden QR-Code aufrufen, ohne umständlich die URL in die Browserzeile eingeben zu müssen.

 

Tagesgeld Short – Long

An den Finanzmärkten wird derzeit kein Short-, Long oder ein Hebel-Zertifikat auf Tagesgeld angeboten. Das liegt u.a. daran, dass kein offizieller Tagesgeld Index geführt wird.

 

Kostenlose Tagesgeldvergleich App

Sie möchten auch unterwegs oder einfach mobil in Sachen Zinskonditionen auf dem Laufenden bleiben oder die neusten News lesen? Dann laden Sie sich doch einfach unsere kostenlose Tagesgeld App auf Google play herunter: wie forschen unter doi:tagesgeldTagesgeldvergleich.com App auf Google play

 

 

 

Tagesgeld Tops / Flops Angebote

Top Zinssatz Flop Zinssatz
Volkswagen Bank 1,25% BBBank 0,0%
Consorsbank 1,00% Sparkasse Chemnitz 0,0%
ING DiBa 1,00% Bielefelder Volksbank 0,0%

 

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