Nach der jüngsten Leitzinssenkung werden die Zinsen auf Einlagen weiter abstürzen

Da ist sie nun doch gekommen, die Senkung der Leitzinsen in 2013. Die EZB hat am 2. Mai 2013 den Hauptrefinanzierungssatz von 0,75% auf 0,50% gesenkt. Die Banken werden nicht lange warten und die Zinssenkung für Guthaben auf Tagesgeldkonten und Festgeldkonten gleich zügig an ihre Kunden weitergeben. Dabei ist die letzte Welle der Zinsreduktion gerade erst im April über die Bankkunden hereingebrochen. Ob davon auch noch die Bauzinsen profitieren können, ist fraglich.

Fest steht auf jeden Fall: Die Einlage Zinsen werden weiter gedrückt.

 

Sparer nach Leitzinssenkung im Zins Dilemma

Die Banken können sich also noch billiger bei der EZB Geld borgen und sind noch weniger auf Einlagen von Anlegern angewiesen. Dies gilt zumindest für die soliden deutschen Banken.

In Südeuropa ist die Situation sicher etwas anderes, dort sind die Kreditinstitute von der Eigenkapitalausstattung in einer schlechteren Position und können Spargelder und Guthaben auf Sichteinlagen gut gebrauchen und müssen dafür auch höhere Zinsen als deutsche Banken zahlen.

 

 

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Für den deutschen Anleger wird es damit immer schwieriger, eine auskömmliche Rendite für Einlagen zu erwirtschaften. Doch die Entwicklung dürfte den Turnaround bei den Zinsen sogar noch nicht erreicht haben.

Aufgrund der letzten, sehr ungünstigen wirtschaftlichen Perspektiven für den EU-Raum könnte die EZB die Leitzinsen in 2013 noch weiter senken, um den südlichen Ländern/Banken die Finanzierung an den Kapitalmärkten zu erleichtern. Die Abwärtsspirale ist also noch in vollem Gang. Anleger sollten Tagesgeldanlagen mit Zinsgarantie, wie aktuell noch von Cortal Consors angeboten, ins Auge fassen. Am Besten nicht zu lange warten, denn die nächsten Zinssenkungen stehen vor der Tür.