Economic Research 2014

 

Januar 2014 In diesem Monat wird es hoffentlich keine weiteren Zinssenkungen bei den Top Tagesgeld-Anbietern geben. Die Tagesgeld Zinsen werden wesentlich von den Zinssätzen am Geldmarkt beeinflusst. Hier sind die Leitzinsen der Taktgeber – und der EZB Präsident Mario Draghi hat in einem Interview (27.12.2013) erklärt, er sähe keine Notwendigkeit für weitere Leitzinssenkung. Daher könnte Ruhe an der Zinsfront einkehren.

Im Januar 2013 gab es noch rund 2% Zinsen bei den top Anbietern, Tagesgeld wird im Januar 2014 für Bestandskunden maximal noch 1,4% abwerfen. Mit etwas Glück werden die Zinssätze in den kommenden Monaten auf diesem Niveau stagnieren. Die Redaktion erwartet erst gegen Ende 2014 wider leicht höhere Zinsen.

Februar: Im Januar ist die Inflationsrate im Euroland auf 0,7% gefallen. Sollten sich die deflationären Tendenzen anhand anderer makroökonomischer Faktoren bestärken, könnte die EZB erneut die Leitzinsen senken, was unmittelbar zu weiteren Reduktionen bei Tagesgeld Zinsen führen würde. Die Zinsentwicklung wird inzwischen aber auch von den Börsenkursen beeinflusst: Bei fallenden Wertpapierkursen schichten Anleger vermehrt in Staatsanleihen um, deren Renditen postwendend fallen, was wiederum zu sinkende Kapitalmarktzinsen führt. Festgeld Zinsen sind davon allerdings stärker als Tagesgeld Zinsen betroffen.

März: Den Schlüssel für die Tagesgeld Zinsen hat die EZB mit den Leitzinsen und der so genannten „Forward Guidance“ in der Hand. Gemeint ist damit die Aussage von Mario Draghi „die Zinsen werden noch über einen längeren Zeitraum niedrig bleiben“, was nichts anderes als kommunikative Geldpolitik ist, da den Finanzmärkten zur Beruhigung längerfristig niedrige Zinsen versprochen werden. Deshalb hängt die weitere Zinsentwicklung beim Tagesgeld davon ab, ob die Leitzinsen demnächst gesenkt werden oder eben nicht.

April: Alles hängt mal wieder an der EZB. Angesichts der Deflationsangst, die vordergründig durch die niedrige EU-Inflationsrate von 0,5% im März bestätigt wird, könnte die Notenbank die Leitzinsen noch in dieser Woche senken. Dagegen spricht die langsame aber beständig steigende Wirtschaftsleistung, die durch noch niedrige Zinsen nur künstlich stimuliert würde. Sollte sich dieser positive Konjunktur-Trend fortsetzen, wäre das ein gutes Zeichen und könnte für langsam steigende Tagesgeldzinsen sorgen. Das neue Tagesgeldkonto Angebot der Varengoldbank mit 1,40% Verzinsung könnte richtungsweisend für die Branche sein.

Mai: „Sell in May and go away“ heißt es am Aktienmarkt. Auf den Mai 2014 und auf Tagegeld bezogen macht der Spruch keinen Sinn: Denn es wird sich aller Voraussicht nach bei den Zinsen kaum etwas bewegen. Die Wirtschaft in Deutschland bekommt von allen Seiten, der Bundesbank eingeschlossen, die besten Prognosen. Selbst aus den Problemländern der EU kommen inzwischen positive Nachrichten. Doch die Inflationsrate ist der EZB zu niedrig, genau wie die Kreditvergabe, die weiterhin rückläufig ist. Daher wird die EZB die Leitzinsen bestimmt nicht anheben. Die Redaktion rechnet für den Mai mit nur sehr geringfügigen Änderungen bei den TagesgeldZinsen.

Juni:  Die Finanzwelt wartet auf die EZB. Auch die Tagesgeld Zinsen werden sich erst nach der Entscheidung des EZB Rates Anfang Juni zur weiteren Geldpolitik bewegen. Bestenfalls sollte ein Patt herauskommen. Denn der IWF und die südlichen Länder in der EU drängen die EZB zu weiteren Zinssenkungen, um den deflationären Tendenzen im südeuropäischen Wirtschaftsraum zu stoppen und die Kreditvergabe an Unternehmen zu erleichtern. Es wird daher in den nächsten 3 Monaten für Tagesgeld keine positive Entwicklung geben.

Juli: Die EZB wird nach der Leitzinssenkung im Juni 2014 auf 0,15% vermutlich keine weitere Zinssenkung durchführen. Eine weitere Zinssenkung wäre wohl nur bei einem schweren wirtschaftlichem Einbruch oder einer sich abzeichnenden Deflation im Euroland zu rechtfertigen. Als Folge der Leitzinssenkung erwartet die Redaktion geringfügige Zinsreduktionen bei Tagesgeld bis 0,15%. Die aktuellen Zinsprojektionen der EZB sind für Geldmarktzinsen, also kurzfristige Zinsen für die kommenden 2 Jahre positiv. Das bedeutet eine wahrscheinliche Stagnation der Tagesgeld Zinsen in 2014 und ein leichter Anstieg in 2015. Wie unserer Tagesgeld Vergleich zeigt, gibt es bei den besten Anbietern immer noch Zinsen, die über der Inflationsrate von 1,0% im Juni liegen!

August: Der Offenmarktausschuss der amerikanischen Notenbank hat in seinem FOMC Protokoll vom 30.07.2014 angegeben, auch im August mit dem Tapering fortzufahren und die Staatsanleihen-Ankäufe wie in den Vormonaten um 10 Milliarden US Dollar auf nunmehr 25 Milliarden zu reduzieren. Gleichzeitig wurde bekräftigt, die Leitzinsen (Federal Funds Rate) noch für eine längere Zeit auf dem gegenwärtigem Niveau von 0 – 0,25% zu belassen. Auch die EZB hat bei ihrer letzten Ratssitzung erklärt, die Leitzinsen für den Euroraum noch für längere Zeit nicht zu erhöhen. Damit dürften bei den Tagesgeld Zinsen in den nächsten 3 Monaten kaum Veränderungen anstehen. Lediglich taktische Gründe könnten bei der einen oder anderen Bank zu einer minimalen Anhebung der Zinsen führen, um eine bessere Position in den Tagesgeld Vergleichsrechnern und damit einhergehend ein Plus beim Neukundenzuwachs zu erzielen.

Frühestens Anfang 2015 sollte sich mit dem prognostizierten leichten wirtschaftlichen Aufschwung auch die Zins-Situation für Anleger wieder tendenziell verbessern. Allerdings erwarten wir keine Zinssätze über 1,5%, erst das Tagesgeld in 2016 wird wieder eine höhere Renditen bringen.

September: Die weitere Zinsentwicklung wird wesentlich von den Maßnahmen der EZB, die am 04.09.2014 von dem Präsidenten Mario Draghi der Öffentlichkeit präsentiert werden, abhängen. Wir werden an dieser Stelle zeitnah darüber berichten.

Da eine Erhöhung der Leitzinsen aktuell (noch!) nicht zur Debatte steht, ist in den nächsten Monaten bestenfalls mit stagnierenden Tagesgeldzinsen zu rechnen.

November: Die amerikanische Notenbank beendet QE3 und wird keine weiteren Anleihen aufkaufen. Auf der letzten Sitzung Ende Oktober wurde sogar eine mögliche vorzeitige Leitzinserhöhung in 2015 angedeutet. Die EZB handelt dazu diametral: Sie hat auf ihrer Sitzung im Oktober den Leitzins bei 0,05% belassen und wird diesen Zinssatz voraussichtlich noch das ganze Jahr 2015 (!) beibehalten um die EU-Wirtschaft und die Verbraucherpreise zu stützen. Die EZB wird alles tun, um die Zinsen längerfristig niedrig zu halten und vermutlich sogar ein QE Programm auflegen. Auch die Bank of England und die amerikanische Notenbank werden im November 2014 die Leitzinsen noch nicht erhöhen. Die Tagesgeld Zinsen werden daher bestenfalls auf dem bestehenden Niveau verharren. Eher ist aber weiter mit leichten Zinssenkungen von 0,1% bis 0,2% zu rechnen.

Dezember: Für diesen Monat erwartet die Redaktion kaum Veränderungen bei den Zinsen. Die PSA Direktbank ist als top Anbieter erst vor einem Monat an den Start gegangen und dürfte den Zinssatz von 1,5%, wenn überhaupt, erst im 1. Quartal 2015 leicht senken. Da die Inflationsrate für 2014 bei rund 1,0% liegen wird, können Tagesgeld-Sparer zum Jahresende ein Plus beim Kapital verbuchen. Die Aussichten für 2015 sind weiter positiv, denn die Energiekosten dürften angesichts der Ölpreisentwicklung noch einige Monate für eine sehr geringe Inflation sorgen. 2016 und auch 2017 dürften die Zinsen deutlich über dem aktuellen Niveau liegen.

Aufgrund der Turbulenzen im EU-Währungsgebiet und den wirtschaftlichen Schwächen in mehreren EU-Ländern, darunter auch den „Schwergewichten“ Frankreich, Finnland und Italien werden die Zinsen weiterhin auf sehr niedrigem Niveau verharren. Die letzte Leitzinssenkung und Diskussionen über weitere Hilfen für die Kreditvergabe an Unternehmen in den Südländern sind klare Signale an die Kapitalmärkte: Die Zinsen bleiben zur Freude der Börsianer niedrig. Die deutschen Banken werden daher die Zinsen für Tagesgeld in den nächsten Monaten vermutlich beibehalten oder weiter senken.

 

Juli 2014 Geldanlage
Die wichtigsten Rahmenbedingungen im Überblick: Die EZB hat die Leitzinsen im Juni auf das Rekordtief von 0,25% gesenkt. Die amerikanische Notenbank macht mit dem Tapering weiter und die US Arbeitslosenrate sinkt im Juni überraschend von 6,3% auf 6,1%.
Dazu sieht die Bundesbank die deutsche Wirtschaft gut für die nächsten Jahre positioniert und prognostiziert für 2015 ein BIP von 2,0%.
Diese und andere in der Fläche positiven Entwicklungen treiben DOW Jones, Nasdaq und den DAX Anfang Juli auf Allzeithöchstwerte. Analysten sehen bei den Kursen noch Luft nach oben, allerdings war das vor wenigen Tagen noch andersherum. Doch politische Börsen haben kurze Beine und neue Informationen lassen die Kurse auch schnell wieder drehen.
Die Finanzmärkte sind erstaunlich stabil. Trotzdem die amerikanische Notenbank mit dem Tapering auch im Juni weitermacht und nunmehr die Staatsanleihenaufkäufe monatlich um je 10 Milliarden US $ reduziert, befinden sich die Kurse an deutschen und amerikanischen Börsen auf Höchstständen. Auffälligerweise sind die Renditen der längerlaufenden Staatsanleihen (10jährige US Treasuries und Bund Future) deutlich zurückgegangen. Hohe Zinsen sind damit nach wie vor nur mit deutlich erhöhtem Risiko zu bekommen, wie bei Unternehmensanleihen oder auf Fremdwährungskonten. Die Geldanlage wird damit auch im 3. Quartal 2014 nicht einfacher, insbesondere auch im Hinblick auf die Abwertungen von Währungen etlicher Schwellenländer, wie beispielsweise der China, Russland und der Türkei.
Eine erfreuliche Entwicklung gibt es allerdings bei Gold und Silber, wo die Kurse seit Januar 2014 deutlich angezogen haben. Sollte dieser Trend noch einige Zeit anhalten, könnte die Trendwende eingeleitet werden. Gold hat zum zweiten Mal in den letzten 6 Monaten die 200 Tage-Linie nach oben durchbrochen.

 

September 2014 Geldanlage
Die größte Wirtschaft der Welt, Amerika, ist im 2ten Quartal um 4% gewachsen, die US Inflationsrate liegt aktuell bei 2,1% und die Arbeitslosenrate ist auf 6,1% zurückgegangen. Eigentlich läuft alles rund in den USA und die FED könnte die Leitzinsen anheben um Luft aus den aufgeblasenen Aktien, Anleihen und Vermögensmärkten zu lassen. Doch die FED hat gerade über das Protokoll des Offenmarktausschusses erklärt, die US Leitzinsen für eine „considerable time“ noch auf dem aktuellen Niedrigstlevel zu belassen. Wie jetzt Geld sicher anlegen??

Etwas anderes kann die amerikanische Notenbank gegenwärtig auch gar nicht tun, da der Markt eine Leitzinsanhebung im Durchschnitt erst für Mitte 2015 eingepreist hat.

Aktuell wirken auf die Aktienmärkte mehrere Unsicherheitsfaktoren, die sich am 31.07 + 01.08.2014 in einen heftigen Kursrutsch an den Börsen rund um den Globus ausgebreitet haben. Die portugiesische Banco Esperito fährt einen einstelligen Milliardenverlust ein. Im Nahen Osten halten die militärischen Operationen zwischen Israel und den Hamas an und die EU und die USA verhängen Sanktionen gegen Russland. Dazu schwebt nach den guten Wirtschaftsdaten in den USA eine vorgezogene Erhöhung der Federal Funds Rate durch die FED in der Börsenatmosphäre. Höhere Zinsen sind erst einmal ungünstig für die Aktienkurse, da sich die Unternehmensgewinne wegen steigender Finanzierungskosten verringern. Allerdings dürfte die FED aus der Vergangenheit gelernt haben und deshalb die Zinsen nur in sehr kleinen Stufen heraufsetzen.

Als nahezu sicher ist die Weiterführung des Taperings und damit das Ende der Staatsanleihen Ankäufe im Oktober 2014. Der DAX verliert zum Monatswechsel mehrere hundert Punkte. Die sichere Geldanlage wird in den kommenden Monaten sehr schwierig, wenn nicht in Tagesgeld oder Festgeld investiert wird.

Die Zinsen für Tagesgeld und Festgeld sind nach der Leitzinssenkung, wie erwartet, leicht rückläufig.

 

Änderungen Zinsen 2014

2014
Zinsänderung Januar 2014

05.01.2014 comdirect senkt den Zinssatz für Einlagen bis 10.000 von 0,75% auf 0,60%
14.01.2014 MoneYou senkt von 1,45% auf 1,30%
15.01.2014 Renault Bank senkt von 1,40% auf 1,30%
23.01.2014 Wüstenrot senkt von 0,5% auf 0,4%

Zinsänderung Februar 2014
11.02.2014 VTB erhöht von 1,00% auf 1,50% Zinsen mit 6monatiger Zinsgarantie
13.02.2014 GEFA Bank senkt von 1,20% auf 1,00%
18.02.2014 Renault Bank senkt von 1,30% auf 1,10%
28.02.2014 Cortal Consors senkt von 1,40% auf 1,30%

Zinsänderung März 2014
03.03.2014 ING DiBa senkt Neukundenzins von 1,50% auf 1,25%
03.03.2014 Volkswagenbank erhöht Tagesgeldzins für Neukunden von 1,20% auf 1,40%
05.03.2014 Bank of Scotland senkt von 1,20% auf 1,10%
12.03.2014 pbb senkt von 1,20% auf 1,0%
19.03.2014 Rabo Direct senkt von 1,30% auf 1,10%
24.03.2014 DAB senkt von 1,20% auf 1,00%
26.03.2014 Targobank senkt von 0,20% auf 0,15%
31.03.2014 IKB senkt von 1,00% auf 0,80%

Zinsänderung April 2014
07.04.2014 Autobank senkt von 1,37% auf 1,10%
10.04.2014 Corealdirect senkt von 0,90% auf 0,50%
11.04.2014 GarantiBank senkt von 1,00% auf 0,95%
23.04.2014 Renault Bank erhöht von 1,10% auf 1,30%
23.04.2014 Cortal Consors senkt von 1,30% auf 1,20%
28.04.2014 Varengold Bank senkt von 1,40% auf 1,00%

Zinsänderung Mai 2014
keine

Zinsänderung Juni 2014
16.06.2014 Barclays senkt von 0,50% auf 0,40%
23.06.2014 pbb direkt senkt von 1,00% auf 0,80%

Zinsänderung Juli 2014
 02.07.2014 IKB (Deutsche Industriebank) senkt von 0,80% auf 0,70%
03.07.2014 MoneYou senkt von 1,30% auf 1,20%
09.07.2014 Renault Bank senkt von 1,30% auf 1,20%

Banken Tagesgeld Zinsänderung – Ankündigungen August
01.08.2014 DenizBank senkt von 1,15% auf 1,10%
07.08.2014 Bank of Scotland senkt von 1,10% auf 0,80%
12.08.2014 Credit Europe senkt von 0,90% auf 0,80%

Zinsänderung  September 2014
01.09.2014 DKB senkt von 1,05% auf 0,90%
02.09.2014 Renault Bank trennt Zinskonditionen für Neu- und Bestandskunden (1,30%/1,25%)
05.09.2014 VTB erhöht von 1,00% auf 1,25% mit Zinsgarantie bis 31.05.2015

Zinsänderung – Oktober 2014
08.10.2014 GEFA Bank senkt von 1,00% auf 0,80%
08.10.2014 VW Bank senkt von 1,4% auf 1,10%
20.10.2014 Cortal Consors senkt Bestandskundenzins auf 0,60%
30.10.2014 VTB senkt von 1,25% auf 1,0%
Datum aktuell unbekannt: DAB senkt Tagesgeldzins von 1,0% auf vermutlich 0,70%

Zinsänderung – November 2014
05.11.2014 Neuer Anbieter PSA Direktbank startet
06.11.2014 MoneYou senkt von 1,20% auf 1,05%
18.11.2014 Renault Bank senkt von 1,20% auf 1,10% (Neukunden) und von 1,10% auf 1,00% (Bestandskunden)

Zinsänderung – Ankündigungen Dezember 2014
02.12.2014 GEFA Bank senkt von 0,80% auf 0,50%
19.12.2014 1822direkt senkt von 1,30% auf1,10%

 

News 2014

18.12.2014 Der Offenmarktausschuß der amerikanischen Notenbank hat auf seiner Sitzung am 16/17.12.2014 beschlossen, die Zinsen erst in 2015 zu erhöhen, dabei wurde kein Datums für die erste Erhöhung angegeben.

15.12.2014 It’s the Zinsen stupid: Die Sorgen um steigende Zinsen in den USA bringen dem Dax empfindliche Verluste bei.

11.12.2014 Die norwegische Notenbank, Norges Bank, hat zum 12.12.2014 den Notenbank Zinssatz um 0,25% auf 1,25% gesenkt. Die überraschende Maßnahme dient der Stärkung der heimischen Wirtschaft, die stark von den Ölpreisen abhängig ist und unter dem Preisverfall leidet.

11.12.2014 Die russische Notenbank erhöht schon wieder die Zinsen um die Abwertung des Rubels zu stoppen. Die Bank Rossii setzte den Leitzinssatz von 9,50% auf 10,50% mit Gültigkeit ab dem 12.12.2014 fest.

11.12.2014 Die Notenbank von Neuseeland verändert die Zinsen nicht: Auf ihrer gestrigen Sitzung hat die Reserve Bank of New Zealand die Leitzinsen unverändert bei 3,5% gelassen. Die Zins-Unterschiede zur Eurozone und den USA, wo die Zinsen nahezu bei null liegen, sind trotzdem gewaltig.

09.12.2014 Ab dem 01.01.2015 Jahr sinkt der Garantiezins für Neuabschlüsse bei Kapitallebensversicherungen sowie Rentenversicherungen von bisher 1,75% auf 1,25%. Das Bundesfinanzministerium gibt als Grund das Niedrigzinsumfeld an, das es den Versicherern erschwert höhere Garantiezinsen zu erwirtschaften.

05.12.2014 Die EZB hat keinen Spielraum mehr, die Zinsen weiter zu senken um damit die Finanzdisziplin der Länder der Eurozone weiter zu beeinflussen. Deshalb wird die Notenbank ihrer Bilanz deutlich vergrößern.

19.11.2014 In Japan liegen die Zinsen auch bei längeren Laufzeiten bei 0,0x Prozent. Kurzlaufende Staatsanleihen rentieren seit gestern erstmals mit negativer Rendite: Auf der Auktion am 18.11.2014 wurden die 1-Jährigen Anleihen mit -0,0029 Prozent zugeschlagen.

04.11.2014 Die Bundesbank hält Negativzinsen nicht für das deutsche Sparsystem geeignet. Die Reaktion ist eine Antwort auf die Strafzinsen, die einige (wenige) Banken für Einlagen von ihren Kunden fordern.

16.11.2014 Auf dem Finanztest Hefts 1/2015 steht in großen Buchstaben: „Gute Zinsen gibt es noch„. Das versucht die Redaktion von tagesgeldvergleich.com schon länger publizistisch an die Frau bzw. den Mann zu vermitteln. Beste Tagesgeldbanken – es gibt sie wirklich – siehe unseren Tagesgeld Vergleich oben auf der Seite!

15.11.2014 Das sieht nach einem guten Start im Januar 2015 für Tagesgeld aus: 1,5% Zinsen sind für alle Sparer in der Spitze möglich und die Energiepreise und damit die Inflationsrate bewegen sich auf ein Rekordtief zu. Da wird 2015 real mehr an Rendite übrigbleiben!

05.12.2014 Tagesgeld hat sich 2014 hervorragend als konservative Geldanlage geschlagen: Im Januar 2014 lag der Top Zinssatz für die täglich fällige Einlage bei 1,5%, obwohl die Geldmarktzinsen im Jahresverlauf kontinuierlich abnahmen, sind im Dezember 2014 immer noch 1,5% für Neu- und Bestandskunden möglich. Das ist Kontinuität und bei einer Inflationsrate von rund 1,0% bleibt am Ende auch noch ein Plus übrig.

19.11.2014 Tagesgeldeinlagen und andere Einlagen sind ab 2015 noch besser gesetzlich geschützt. Die Bundesregierung hat ein entsprechendes Gesetzvorhaben zum besseren Schutz für Kontoeinlagen verabschiedet. Danach kommen entschädigungspflichtig Anleger Ihr Geld noch schneller als bisher zurück.

13.11.2014 Die comdirect Umfrage zum Weltspartag 2014 warum die Sparer trotz Niedrigzinsen Ihre Gewohnheiten beim Sparen nicht geändert haben ergab. An erster Stelle (17% aller Befragten) plädierten für die Antwort weil „Sparbuch oder Tagesgeld für mich immer noch die beste Sparform ist.“

04.11.2014 Vermögensverlust Geschreie in den Medien unbegründet: Die durchschnittliche Inflationsrate Januar – Oktober 2014 beträgt 0,99%. In unserem Tagesgeldvergleich liegen 9 Zinsangebote über der Inflationsrate -das Beste mit 1,50% Zinsen.

23.10.2014 Das neue Vermögensbarometer 2014 des Sparkassen und Giroverbandes liegt vor. Danach schätzen 12% der Befragten das Produkt Tagesgeld noch vor den Aktien mit 11% als zum Vermögensaufbau geeignet ein.

21.12.2014 Was bringen weitere geldpolitsiche Maßnahmen der EZB? Die DZ Bank sieht für weitere geldpolitische Lockerungen über einen längeren Zeitraum einen sinkenden Grenznutzen für die Realwirtschaft. Zudem scheint die Wirkung an den Finanzmärkten mit erheblichen Risiken (Blasenbildung) verknüpft zu sein.

18.12.2014 Die Schweizer Notenbank führt auf Guthaben ihrer Girokonten einen Negativzins von -0,25% ein. Die Maßnahme soll der Aufwertung des Franken entgegenwirken.

16.12.2014 Dramatischer Rettungsversuch der russischen Notenbank den Rubel im freien Fall ein Brett unter die Füße zu schieben: Die russische-Notenbank hat den Leitzinssatz mit Wirkung zum 16.12.2014 auf 17% erhöht.
14.12.2014 Nachdem bereits 2014 das jeweils beste Tagesgeldbank Angebot immer deutlich oberhalb der Inflationsrate lag, könnte 2015 für Tagesgeld weitere positive Überraschungen bereithalten.
09.12.2014 Ab 2015 wird es Änderungen bei der Einlagensicherung geben, von denen aber nur sehr vermögende Privatpersonen mit Einlagen > 1 Mio. Euro betroffen sein werden. Denn für die Mitglieder des Bankenverbandes wird zum 01.01.2015 die Sicherungsgrenze auf 20% (bisher 30%) des haftenden Eigenkapitals des jeweiligen Kreditinstituts abgesenkt.
27.11.2014 Die Inflationsrate in Deutschland fällt im November auf nur noch 0,60%, was insbesondere durch den Rückgang der Energiepreise um 2,50% gegenüber dem Vorjahr bedingt ist.
21.11.2014 Die chinesische Notenbank, PBOC,  senkt den Leitzinssatz von 6,0% auf 5,6% um die Kon.
31.10.2014 Die russische Zentralbank, Bank of Russia, hat heute den Leitzins von 8,0% auf 9,5% angehoben. Mit der deutlichen Anhebung versucht die Notenbank den drastischen Verfall des Rubel zu stoppen.
30.10.2014 Die Inflationsrate beträgt in Deutschland im Oktober 0,80% und hat sich damit gegenüber dem Vormonat nicht verändert.

29.10.2014 Das Ende der Geldflut in den USA: Die amerikanische Notenbank läßt ihr QE3 Programm auslaufen und beendet das Anleihekaufprogramm. Obwohl die FED den Leitzins nicht verändert, ist damit der Turnaround in den USA in der Geldpolitik eingeleitet mit Folgen für die Wirtschaft, den Währungskursrelationen US Dollar – Euro und auch den Kapitalmarktzinsen.

26.10.2014 Die Ergebnisse des EZB Banken-Stresstest liegen vor: 13 Banken sind durchgefallen und müssen innerhalb von 9 Monaten rund 10 Milliarden Eigenkapital nachbessern. Der Betrag ist für eine Veränderung der Kapitalmarktzinsen zu gering.

24.10.2014 Die deutschen Konsumenten blicken wieder etwas optimistischer in die Zukunft, was ihre wirtschaftlichen Verhältnisse betrifft: Der GfK Konsumklimaindex ist im November 2014 auf 8,5 Punkte angestiegen. Die Verbraucher sehen die Entwicklung ihrer Einkommen, dank der guten Beschäftigungslage, wieder positiver als in den letzten Monaten. Ob deshalb allerdings die Sparrate steigen wird, oder ob mehr konsumiert wird, bleibt zunächst offen.

18.10.2014 Übereinstimmend haben der Internationale Währungsfonds (Pressemitteilung Oktober 2014), die EZB und auch die Bundesregierung die Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung für Europa und auch für Deutschland sowohl in 2014 als auch für 2015 nach unten revidiert. Im Euroland fallen darüber hinaus die Verbraucherpreise, im September betrug die Inflationsrate noch 0,3%, was ein weiterer Schritt in Richtung Deflation bedeutet. Für die Zinsentwicklung ist das eine ungünstige Konstellation: In diesem Umfeld sind weder für Tagesgeld noch für Festgeld höhere Zinsen zu erwarten. Für Sparer bedeutet das zumindest aktuell keine Verschlechterung: die Inflationsrate liegt mit durchschnittlich 1,0% noch unter den Zinssätzen der top Anbieter in unserem Vergleichsrechner. Die Entwicklung der Realrendite ist wichtiger als die der Nominalzinssätze.

15.10.2014 Obwohl die kurzfristigen Zinsen am Kapitalmarkt extrem niedrig gehandelt werden, finden Sparer in unserem Tagesgeldvergleich aktuell 7 Banken mit Zinssätzen, die über der durchschnittlichen Inflationsrate in 2014 von rund 1,0% liegen.

17.10.2014 Die jährliche Inflationsrate ist im Euroraum im September 2014 auf nur noch 0,3% gesunken (laut Eurostat 16.10.2014). Das schürt die Ängste vor einer Deflation noch weiter und schickt die Zinssätze an den Kapitalmärkten weiter auf Talfahrt. Zusammen mit den nach unten revidierten Aussichten für das Wirtschaftswachstum, sowohl global als auch auf die Eurozone bezogen sinken damit die Aussichten auf steigende Tagesgeld- oder Festgeldzinsen für die kommenden 6 Monate erheblich.

14.10.2014 Die Bundesregierung rechnet in 2014 nur noch mit einem Wachstum von 1,2% anstelle der bisher prognostizierten 1,8% und auch 2015 sollen es nicht mehr als 1,3% werden. Und auch der wirtschaftlicher Frühindikator hat Federn gelassen: der ZEW Index sank im Oktober auf minus 3,6 Punkte, ein Verlust um 10,5 Punkte. Kurz- und mittelfristig wirken diese Dämpfer zinssenkend. Ein Anstieg der Tagesgeldzinsen kann nur noch von Kreditinstituten kommen, die sich am Kapitalmarkt nicht günstiger finanzieren können.

01.10.2014 Sparern droht in Sachen Zinsen weiter Senkungen: EUROSTAT hat die EU-Inflation für September mit nur noch 0,3% bekannt gegeben. Damit dürften auf der nächsten EZB-Sitzung quantitative Lockerungsmaßnahmen beschließen sprich die Geldmenge deutlich ausgeweitet werden, um einer Deflation entgegenzuwirken. Nur: die niedrige Inflationsrate ist wesentlich durch den fallenden Ölpreis beeinflusst.

04.09.2014 Die EZB senkt den Leitzinssatz auf 0,05% um die angeschlagene Wirtschaft im Euroraum zu stärken und der Deflation entgegenzuwirken: Auf Kosten der Sparer.

20.09.2014 Der EONIA Tagesgeldzinssatz erreicht seinen historisch tiefsten Stand.

17.09.2014 Die amerikanische Notenbank wird die Zinsen entsprechend der heutigen Pressekonferenz von Janet Yellen “ that it likely will be appropriate to maintain the current target range for the federal funds rate for a considerable time after the asset purchase program ends,“ die Zinsen werden damit noch längere Zeit auf dem gegenwärtigen Niveau verbleiben.

17.09.2014 Nach etlichen Forschungsinstituten, der OECD mit dem Economic Outlook reduziert nun auch der Bankenverband die Wachstumsprognose für Deutschland. Die Chefvolkswirte der Banken gehen 2015 von einem BIP um die 1,5% aus. Von diesem Wert geht auch die OECD aus.
05.09.2014 Ökonomen und Volkswirte kritisieren die EZB Maßnahmen als „immer dasselbe“ und zweifeln an der Transformation in die Wirtschaft. Mit weiterem Zinsdumping sei kein reales Wachstum zu erzeugen, nur Preisblasen an Börsen- und Immobilienmärkten.

29.08.2014 Die EU-Inflation ist weiter auf dem Rückmarsch: EUROSTAT meldet für August  noch 0,30%, wobei dafür wesentlich die die sinkenden Ölpreise (um 2,0% gegenüber dem Vorjahr)  verantwortlich sind. Damit steht die EZB unter Handlungsdruck. Werden die Leitzinsen weiter gesenkt, kommt die „quantitativ Lockerung“, werden verbriefte Kreditrisiken aufgekauft…?

28.08.2014 Die Inflationsrate bleibt im August in Deutschland auf niedrigem Nieveau und verändert sich mit 0,8%  nicht gegenüber dem Vormonat

27.08.2014 Experten wie die von Bloomberg rechnen mit nur noch 0,3% Inflation für August in der EU. Die EZB hat für den Fall einer deflationären Abwärtsspirale weitere geldpolitische Maßnahmen angekündigt. Kommt die quantitative Lockerung der Marke EZB, werden die Leitzinsen auf 0,1% oder gar 0% gesenkt um die Geldstabilität zu gewährleisten?

26.08.2014 Der Präsident der EZB, Mario Draghi hat mit seiner Rede am 22. August 2014 auf der Konferenz der Notenbanker in Jackson Hole einen Paradigmenwechsel eingeleitet. Erstmals regt die EZB an, die Fiskalpolitik stärker als bisher auszuweiten und den noch vorhandenen Spielraum zu nutzen. Was nichts anderes bedeutet als das mit mehr Schulden die Wirtschaft ankurbelt werden soll. Die Realzinsen seien nicht nur in Europa niedrig sondern es handele sich um einen längerfristigen globalen Trend.

Die EZB hatangekündigt, die Leitzinsen zukünftig nicht weiter senken zu wollen. Damit wird,  nach der anstehen Zinsreduktion durch die Banken das Zinstief der letzten Jahre für Tagesgeldeinlagen  erreicht werden. Ab 2015 ist wieder mit steigenden Tagesgeld Zinsen zu rechnen. Der Zins-Ausblick ist für die nächsten Jahre positiv.

03.08.2014 Neuordnung am Tagesgeldmarkt: laut Pressemitteilung der BNP Paribas vom 31.07.2014, kauft der Mutterkonzern von Cortal Consors die Onlinebank DAB mit dem Ziel in Deutschland weiter zu wachsen und zu zur Konkurrenz comdirect und ING DiBa aufzuschließen.

25.08.2014 Der Early Bird für die Konjunkturentwicklung der nächsten 6 Monate, der ifo-Index beträgt im August 2014 nur noch 106,3 Punkte. Das ist der vierte Mal in Folge ein Rückgang, der auf eine verminderte Dynamik in der deutschen Wirtschaft hinweist.

21.08.2014 Doch schon früher höhere Zinsen in den USA? Zumindest denkt der FOMC der FED darüber nach, wie die kurzfristigen Zinsen ohne Auswirkungen auf die Konjunktur und die Finanzmärkte angesichts einer Inflationsrate von 2,0% und guten Arbeitsmarktdaten frühzeitig erhöht werden können.

20.08.2014 Der Ökonom Joseph Stiglitz sagt auf dem Treffen der Nobelträger in Lindau der EU eine sehr ungünstige wirtschaftliche Zukunft voraus. Die Verantwortlichen (EZB?) und die Politiker hätten mit ihren Standard Modellen versagt und durch den Sparkurs die Probleme nur übertüncht, die Europa nun in den nächsten Jahren mit voller Wucht treffen wird. Zinsen könnten dauerhaft niedrig bleiben und zu weiteren Blasen führen.

13.08.2014 Der ZEW-Index, der die Konjunkturerwartungen in Deutschland abbildet, fällt im Augst 2014 überraschend um 68% vom Juli Wert und beträgt nur noch 8,6 Punkte. Nach Ansicht der befragten Analysen dürfte sich u.a. die Ukraine Krise negativ auf den deutschen Export auswirken. Auch die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und das ifo-Institut (z. B. ifo-Index Juli 2014) rechnen mit einer sich abschwächenden Wirtschaftsleistung. Die Zinsen geben in diesem Umfeld weiter nach.

02.08.2014 Zu den EU Sanktionen vom 30.07.2014 gegen Russland zählen auch Maßnahmen gegen 5 russische Großbanken. Deutsche Tagesgeld & Festgeld Sparer sind bisher von den Maßnahmen nicht betroffen, da die Tochterbanken VTB und DenizBank mit Sitz in Österreich von Sanktionsmaßnahmen ausgeklammert wurden.

30.07.2014 Die Inflationsrate ist in Deutschland im Juni voraussichtlich um 0,8% gegenüber dem Vorjahreswert gestiegen.

27.07.2014 Die Bundesbürger haben im 1. Quartal 2014 nochmals mehr Geld auf Tagesgeldkonten und Girokonten geparkt. Trotz relativ niedriger Zinsen sind Sicherheit und Liquidität des Geldes wichtiger als eine höhere Rendite. Während Anfang 2013 der Sichteinlagenbestand bei den Banken 1.077,9 Milliarden Euro betrug, waren es Ende des 1. Quartals 2014 genau 1.171,1 Milliarden Euro. Quelle: Deutsche Bundesbank Geldvermögen

21.07.2014 Die Sparquote der Deutschen 2014 auf dem Vorjahresniveau bin 10% liegen. Die repräsentative Umfrage von 2000 Bundesbürger ergab auch eine deutliche Bevorzugung von Sichteinlagen, zu denen neben dem Girokonto vor allem Tagesgeld zählt, gegenüber Festgeld und Sparprodukten. Quelle BVR Studie zum Sparverhalten

19.07.2014 Die Banca d’Italia, die Italienische Notenbank hat in ihrem Economic Bulletin No. 3, July 2014 die Perspektiven für das Wirtschaftswachstum in Italien gedämpft. Statt den bisher prognostizierten 0,7% sieht die Notenbank das Bruttoinlandsprodukt 2014 bei nur noch 0,2%. Zwar sei eine moderate Erholung der wirtschaftlichen Aktivität festzustellen, es bestünden aber wesentlichen Unsicherheiten. Für 2015 sieht die das BIP bei 1,3%.

18.07.2014 Die spanische Regierung hat einen Gesetzesentwurf vorgelegt, nach dem alle Bankguthaben mit einer STEUER auf Bankeinlagen von 0,03% belegt werden (IMPUESTO A DEPÓSITOS BANCARIOS) und zwar rückwirkend zum 01.01.2014. Was nichts anderes als eine Zwangsabgabe auf Vermögen darstellt .

15.07.2014 EZB Präsident Mario Draghi rechnet nach einer Anhörung im Wirtschaftsausschuss des Europaparlaments wieder mit steigenden Zinsen. Eine Korrelation der Kurzfristzinsen mit den Sparzinsen dagegen verneinte er.

09.07.2014 Nachdem bereits Cortal Consors und die MoneYou die Zinsen gesenkt haben, dürfte mit der heutigen Zinssenkung der Renault Bank die Spitzengruppe die letzte Leitzinssenkung auf 0,15% an die Sparer weitergegeben haben. Die Redaktion hofft, dass damit die Zinsen den Boden gefunden haben.

30.06.2014 Die Verbraucherpreise sind in Deutschland im Juni leicht auf 1,0% gestiegen, nach 0,9% im Mai. Damit liegen die Zinskonditionen bei 9 von 10 Banken aus unserem Tagesgeldvergleichsrechner über der aktuellen Inflationsrate.

30.06.2014 Die top Tagesgeldanbieter halten die Füße still: immer noch keine Zinsreduktionen voraus. Geht es auch darum, die Kunden zu halten? Nachtrag: gerade erreicht uns die Zinssenkung um 0,1% von MoneYou .

25.06.2014 Der Basiszinssatz sinkt zum 1. Juli auf -0,73 %.

21.06.2014 Aktuell liegen der Redaktion keine Ankündigungen für Zinssenkungen von den in unserm Vergleichsrechner gelisteten Banken für Juni/Juli vor. Die Tagesgeld-Sparer sind bisher nach der Leitzinssenkung glimpflich davonkommen, während beim Festgeld die Zinssätze für verschiedene Laufzeiten bereits mehrfach um 0,10% bis 0,15% gesenkt wurden.

30.06.2014 Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich BIZ schreibt in ihrem Jahresbericht 2014, dass trotz der niedrigen Leitzinsen und der expansiven Geldpolitik der Notenbanken weltweit das Wirtschaftswachstum weiterhin eine ungewöhnlich schleppende Erholung zeigt. Dies deutet darauf hin, dass die Geldpolitik relativ ineffektiv gewesen ist.

19.06.2014 Die amerikanische Notenbank wird im Juli das Anleihekaufprogramm weiter drosseln und nur noch für 35 Mrd. Dollar Staatsanleihen erwerben, wie der Rat der FED in der Pressemitteilung vom 18.06.2014 erklärte. Die Vorsitzende Janet Yellen bekräftige, dass die Zinsen nicht vor 2015 erhöht werden.

13.06.2014 Der Notenbankgouverneur der Bank of England hat in einer gestrigen Rede in London erklärt, es sei möglich, dass eine Anhebung der Zinsen schon früher als geplant möglich sei, weil die britische Wirtschaft eine positive Dynamik entfalte.

05.06.2014 EZB Leitzinssenkung zum 11.06.2014: Die EZB hat am 05. Juni 2014 neben den anderen Notenbankenzinssätzen auch den Hauptrefinanzierungssatz, der umgangssprachlich als „Leitzinsen“ bezeichnet wird gesenkt und zwar um 0,10%. Ab dem 11. Juni 2014 liegt der Leitzinssatz bei nur noch 0,15%. Die Banken werden diese leichte Zinsabsenkung, die von der EZB als geldpolitische Maßnahme gegen die niedrige Inflation ergriffen wurde bedingt an die Kunden weitergeben. Die Redaktion erwartet in den kommenden Wochen daher eine leicht Zinssenkungswelle für Einlagen auf Tagesgeldkonten.

03.06.2014 Die Inflationsrate ist im Mai in Deutschland auf 0,9% gesunken. Nachdem auch schon in den Mittelmeerländern ein weiterer Rückgang der Verbraucherpreise im Mai erfolgte, wird eine Leitzinssenkung zum 08. Mai immer wahrscheinlicher. Keine guten Aussichten für Tagesgeld Sparer.

13.06.2014 Der Tagesgeldmarkt ist bis auf weiteres stabil. Die Redaktion vermutet zwar geringe Reaktionen der Banken auf die Leitzinssenkung der EZB, aber die Tagesgeldzinsen sollten, wenn überhaupt, nur im Bereich von 0,1%- 0,2% nachgeben.

07.06.2014 Noch 2014 soll es einen staatlich subventionierten, besseren Schutz für Verbraucher bei Finanzgeschäften geben: Mit dem Finanzmarktwächter Projekt sollen Verbraucherbeschwerden zum Thema Finanzgeschäfte erfaßt und bearbeitet werden.

14.06.2014 Erklärung des Bundesbankpräsidenten zu den geldpolitischen Entschlüssen der EZB vom 05.06.2014 gegenüber der Bild: „Die Mini-Zinsen dürfen kein Dauerzustand sein“.

21.05.2014 Der Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes hält weitere Zinssenkungen der EZB für den falschen Weg, wie er auf dem 8. Ostdeutschen Sparkassentages verkündete. Im Gegenteil müßte vielmehr ein vorsichtiger Ausstieg vom Niedrigzinsniveau, eine Zinswende nach Vorbild der amerikanischen und englischen Notenbank, vorbereitet werden.

08.05.2014 Die EZB hat auf Ihrer externen Ratssitzung in Brüssel den Leitzins unverändert bei 0,25% gelassen. „Wir bekräftigen ausdrücklich, dass wir nach wie vor davon ausgehen, dass die EZB-Leitzinsen für längere Zeit auf dem aktuellen oder einem niedrigeren Niveau bleiben werden“. Die EZB wird bei weiter abnehmender Inflationsrate und Kreditvergabe andere geldpolitische Maßnahmen ergreifen um den Wechselkurs des Euro zu schwächen.

Auch die Bank of England hat den Notenbank-Zins nicht verändert und bei 0,5% belassen. Beide Notenbanken bemühen sich den Eindruck zu erwecken, sie betreiben eine Geldpolitik der „ruhigen Hand.“

07.05.2014 Morgen, den 08. Mai stehen Zinsentscheidungen bei der EZB und der Bank of England an. Die Redaktion erwartet von Seiten der Gouverneure keine Zins-Änderungen.

07.05.2014 Auch die Australische Notenbank bleibt auf Zinskurs und ändert mit Beschluss vom 06.05.2014 den Notenbank-Zinssatz von 2,5% nicht. Als Begründung führt der Notenbankpräsident Glenn Stevens die verhaltene wirtschaftliche Entwicklung an und nimmt auch Bezug auf die leichte Schwäche der chinesischen Ökonomie. China ist bedeutender Handelspartner und einer der Hauptabnehmer für den australischen Export. Die Tagesgeldzinsen in Australien liegen aufgrund des Leitzinses bei bis zu 2,5% für Einlagen auf den australischen Dollar.

03.05.2014 Angesichts des Anstiegs der jährlichen EU-Inflationsrate auf 0,7% im April (nach 0,7% im März 2014) ist das Zinssenkungspotenzial der EZB deutlich geschwunden. Die Lage am Tagesgeldzins-Markt dürfte damit vorerst stabil bleiben.

27.04.2014 Die Dänische Notenbank hat die Leitzinsen um 0,15% angehoben. Damit sind die Leitzinsen in Dänemark endlich wieder positiv, denn seit 2012 lag der Hauptrefinanzierungssatz bei 0,10%. Die Einlagefazilität und der Spitzenrefinanzierungssatz wurden nicht verändert. Wie sich die Zinsänderung auf die Tagesgeld Zinsen auswirkt bleibt abzuwarten.

14.04.2014 Der Präsident der Bundesbank warnt vor einer längerfristig als nötigen Beibehaltung der niedrigen Zinsen um die Stabilität der Preise zu gewähren. Jens Weidmann verwies insbesondere auf einen möglichen Vertrauensverlust der Bürger, der sonst entstehen könnte.

14.05.2014 Erfreulich: vergangene Woche gab es keine Zinssenkungen beim Tagesgeld und auch für diese und der nächsten Woche liegen keine Ankündigungen von Banken vor.

04.05.2014 Informieren Sie sich über die tagesaktuellen Zinsangebote von 91 Banken auf unserer Seite TagesgeldZinsen.

24.04.2014 Gestern gab es eine Tagesgeld-Zinserhöhung bei der Renault Bank auf 1,30% und eine Zinssenkung bei Cortal Consors auf 1,20%. Für den Anleger hat sich daher bei den Zinsen nichts verändert.

14.05.2014 Die Notenbank von England geht in ihrer heutigen Pressekonferenz von einem stabilen Wirtschaftswachstum von rund 3,4% in 2014 aus. Auch die Inflationserwartung liegt mit ca. 2% für die nächsten 3 Jahre voll im Zielbereich der Notenbank. Die Redaktion rechnet deshalb damit, dass die BoE in den ersten Monaten 2015 anfangen wird den Notenbankzinssatz anzuheben. Für deutsche Tagesgeldanleger hat die Ankündigung keine Auswirkung.

11.05.2014 Sturm auf Zinsen im Voraus: Der Euro Bund Future notiere zum Börsenschluss am Freitag (09.05.2014) bei 144,83 Euro. Die Marktteilnehmer gehen offenbar von weiter fallenden Renditen bei den 10 jährigen Bundesanleihen.

06.05.2014 Die OECD empfiehlt in ihren aktuellem Wirtschaftsausblick die Leitzinsen in der Eurozone weiter zu senken. Ohne die EZB namentlich zu erwähnen hält die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit eine Zinssenkung angesichts der niedrigen und weiter fallenden Inflationsrate: „where a further interest rate reduction is merited, given low and falling inflation“. Die Redaktion kann darüber nur den Kopf schütteln, denn die Inflationsrate ist im Euroraum im April wieder leicht gestiegen und die Inflationserwartung ist ebenfalls nicht negativ.

03.05.2014 Nach aktuellen Angaben von EUROSTAT sind im April 2014 sowohl die Investitionsquote der Unternehmen (auf 19,5%) wie auch die Inflation (auf 0,7%) leicht gestiegen. Das ist ein erfreulicher Trend, der sich mit den Angaben der Bundesbank, die eine Belebung der Wirtschaft ausmacht („die deutsche Wirtschaft dürfte im ersten Vierteljahr 2014 sehr deutlich gewachsen sein“), deckt. Die EZB dürfte damit mittelfristig keine Legitimation für eine Erhöhung der Leitzinsen haben. Für Tagesgeld bedeutet das zunächst eine Verschnaufpause. Die Banken haben in den letzten 3 Wochen mit wechselseitigen Zinserhöhungen und Zinssenkungen einen Steady State Zustand ausgelöst. Lediglich die Varengold Bank fiel aus dem Rahmen: Nach dem fulminaten Tagesgeld-Eröffnungsangebot von 1,60% im März wurden die Zinsen bereits am 21.04.2014 auf 1,40% und nur 7 Tage später auf 1,00& reduziert.

29.04.2014 Die Inflationsrate ist in Deutschland im April wieder gestiegen. Das Statistische Bundesamt gibt als Schätzung einen Anstieg der Verbraucherpreise im April auf 1,3% bekannt.

26.04.2014  Russland erhöht den Zinssatz für den einwöchigen Geldmarkttender (Hauptrefinanzierungssatz) zu dem sich russische Banken bei der Notenbank Geld leihen können von 7,0% auf 7,5%, wie die die Bank Rossii am 25.04.2014 bekanntgab. Der Rubel hat zu den Leitwährungen in den letzten Monaten stark an Wert verloren, Kapital wird in Milliardenhöhe aus Russland abgezogen. Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Prognosen hat Standard & Poor’s die Bonität von Russland auf „BBB-“ heruntergestuft. Die Inflation betrug im März 6,9%. Dieser Mix birgt erheblichen Sprengstoff für die Wirtschaft und die weitere Entwicklung des Landes.

24.04.2014 Nun auch positive Nachrichten aus Deutschland, was die Wirtschaftsperspektiven betrifft: Auch der ifo Geschäftsklimaindex ist im April 2014 nach einem Rücksetzer im März wieder gestiegen, wie die  CESifo Gruppe für April bekanntgab. Die befragten Unternehmen beurteilten das Geschäftsklima, die Lage und die Erwartungen besser als noch im März.

24.04.2014 Nicht nur in den USA steigt die wirtschaftliche Entwicklung, auch in Neuseeland, wo die Zentralbank (RBNZ) mit einem BIP von 3,5% in 2014 rechnet.  Deshalb hat die Reserve Bank of New Zealand die Leitzinsen um 0,25% auf nun 3,0% heraufgesetzt.

22.04.2014 McKinsey prognostiziert in dem aktuellem McKinsey Sustainability & Resource Productivity Practice Report für die kommenden Jahre den möglichen Abschied von dem weltweit billigem Kapital. Durch den Rückgang der globalen Investitionsausgaben in den letzten Jahren sind die Realzinsen auf ein historisches Tief gefallen. Der anstehende Investitionsboom dürfte in den nächsten Jahren die Preise (insbesondere für Rohstoffe) und damit auch die Inflationsraten in die Höhe treiben. Das würde steigende Zinsen, auch bei Tagesgeld bedeuten.

21.04.2014 Trotz niedriger Zinsen und einem starken Margendruck können clevere Regionalbanken positive Erträge generieren meint der Vorstandsvorsitzende der Oldenburgische Landesbank Dr. Kassow.

11.04.2014 Der TAGIX pendelt um die 0,66 Punkte, es gibt kaum Bewegung auf dem Tagesgeld Markt. Die Banken halten sich mit Zinsänderungen zurück. Der V-TAGIX, der die Volatilität des Tagesgeldzinsmarkts angibt ist so niedrig wie seit 24 Monaten nicht mehr.

25.03.2014 Neuer Anbieter startet mit 1,6% Tagesgeld Zinsen: Das Varengold Tagesgeld Angebot ist neuer Spitzenreiter und hat sogar eine deutsche Einlagensicherung.

21.03.2014 Deutsche Wirtschaft mit mehr Potenzial für 2014 erwartet: Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hebt in der aktualisierte Prognoseschätzung vom 20.03.2014 das Wirtschaftswachstum für Deutschland um 0,3% auf 1,9% an. Für die weitere Entwicklung der Tagesgeld Zinsen ist das erstmal eine gute Neuigkeit.

16.03.2014 Hoher Eurokurs torpediert potenziell Tagesgeldzinssätze: Sollte der Kurs des Euro zum Dollar mittelfristig über 1,40 liegen, dürfte die EZB die Leitzinsen weiter senken um den Euro zuschwächen und die deflationäre Tendenzen zu antizipieren. Die Zins-Folgen wären für Tagesgeld destruktiv: Für 2024 bestünde ein weiteres deutliches Abwärtspotenzial. Die bisher vorsichtig optimistischen Zins-Szenarien müssten nach unten revidiert werden. Erst Ende 2014 liegen dann die Tagesgeldzinserwartungen der Redaktion bei 1,5%, bei einer Inflationserwartung von dann 2,0%.

17.04.2014 Die SPD plant die Abschaffung des Bankgeheimnisses in Deutschland. Darüber hinaus sollen Erträge aus Zinseinnahmen wieder mit dem individuellen Einkommensteuersatz besteuert werden, wie Carsten Kühl erklärte (Kühl ist Finanzminister in Rheinland-Pfalz). Damit würde für viele Sparer die Rendite aus Tagesgeld deutlich sinken.

16.04.2014 Die BoC erwartet nicht, dass die kanadische Inflationsrate vor 1016 den Zielkorridor von 2% erreicht. Das Weltwirtschaftswachstum prognostiziert die Notenbank für 2014 mit 3,3% und etwa 3,7% in 2015 und 2016. Aufgrund einer noch insgesamt leicht verhaltenen Wirtschaftsentwicklung, belässt die BoC den Tagesgeldzinssatz bei 1,0%.

15.04.2014 Das Europäische Parlament hat heute die Bankenunion beschlossen. Damit sind unter anderem 100.000 Euro pro Bürger auf Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Girokonten und Sparbücher im Fall einer Bankeninsolvenz geschützt. Der Anleger erhält seine Einlage bis maximal zu diesem Höchstbetrag von dem Sicherungsfonds, dem die Bank angehört, zurückerstattet.
Allerdings gibt es da für die Redaktion ein paar offene Fragen zur Bankenunion: Ob und wie eine Bank abgewickelt wird, wird künftig eine supranationale Entscheidung werden – und quasi alle EU-Bürger helfen allen, womit eine Sozialisierung in der Banken-Haftung besteht.

13.04.2014 tagesgeldvergleich.com analysiert 100 Banken im Zusammenhang mit Heartbleed. Bei welchen Banken könnte es Sicherheitsprobleme gegeben haben?

12.04.2014 Aktuell ist es unklar in wie weit deutsche Banken bzw. deren Kunden beim Online-Banking von der Open SSL Sicherheitslücke („Heartbleed“) betroffen sind. Damit sind potenziell auch Sparer, die ihr Tagesgeldkonto online verwalten in Gefahr, ausspioniert zu werden. Dem Statement des Bundesverbandes deutscher Banken nach soll das Sicherheitsproblem nur bei einige Privatbanken potenziell relevant sein. Laut der Wirtschaftswoche vom 11.04.2014 soll auch die Commerzbank betroffen gewesen sein. Die comdirect dagegen nicht, wie der Redaktion auf eine aktuelle Nachfrage von der die Bank erfuhr. Weder auf der Webseite der BaFin, noch des Bankenverbandes gibt es eine aktuelle Stellungnahme zu dem Thema.

10.04.2014 Nachdem gestern schon der Offenmarktsauschuss der FED höheren Zinsen eine Abfuhr erteilt hat, beläßt auch die britische Notenbank (BoE) den Leitzins weiterhin bei 0,25%. Wer macht den ersten Zins-Schritt? Vermutlich nicht Europa.

05.04.2013 Daten auf die die Finanzwelt wartet und die Börsen und Zinsen rund um den Globus beeinflußen. Die amerikanische Notenbank hat ihre Geldpolitik, wesentlich von der Arbeitslosenquote und der weiteren Arbeitsmarkterwartung abhängig gemacht: Das US-Ministerium für Arbeit, Amt für Arbeitsstatistik gibt die Arbeitslosenquote für März 2014 mit 6,7% an. Die Quote hat sich damit gegenüber Januar nicht verändert. Allerdings wurden die Vormonatswerte z. T. deutlich nach oben korrigiert. Im Februar hatten 192.000 Personen außerhalb des Landwirtschaftssektors mehr Arbeit als im Vormonat.
Die Redaktion geht davon aus, dass die FED das Tapering aufgrund dieser erfreulichen Daten weiterführt und im April den Staatsanleihenankauf um weitere 10 Milliarden US $ auf 45 Milliarden $ reduziert. Während die Tagesgeld Zinsen von dieser Situation nicht profitieren dürften, sollten die Festgeld Zinsen infolge des zu erwartenden Renditeanstiegs bei den US Staatsanleihen ansteigen.

04.04.2014 Im Gesetzgebungsverfahren haben sich die Abgeordneten des EU-Parlaments am 03.04.2014 für Änderungsvorschläge ausgesprochen, Online-Bezahlvorgänge sicherer und kostengünstiger zu machen. Neben einem Technologie-Update bezüglich moderner Sicherheitsverfahren sollen einheitliche, transparente Standards für Kosten und Fristen der Ausführung bei Onlinezahlungen verbindlich vorgeschrieben werden.

31.03.2014 Das Statistische Amt der Europäischen Union gibt die jährliche Inflationsrate für den für März mit nur noch 0,5% an. Wie EUROSTAT in einer Inflations-Schnellschätzung bekannt gab, fielen damit die Verbraucherpreise im Euroland abermals deutlich. Dieses Niveau hatte die Inflation zuletzt im November 2009. Damit nimmt der Druck auf die EZB, auf der nächsten Sitzung eine weitere Leitzinssenkung zu beschließen oder alternativ weitere Lockerungen in der Geldpolitik einzuleiten, deutlich zu. Für Tagesgeld Zinsen besteht deshalb weiteres Abwärtspotenzial.

30.03.2014 Das Bundesfinanzministerium rechnet in den nächten 12 Monaten mit steigenden Leitzinsen. Volker Wissing (FDP) würde eine Zinserhöhung für die Sparer begrüßen (FDP)

30.03.2014 Bundesbankpräsident Jens Weidman erklärte in einem Interview gegenüber Market News International (MNI) es bestehe aufgrund der Eurostärke aktuell kein Handlungsbedarf die Inflationserwartung der EZB anzupassen, womit geldpolitische Maßnahmen obsolet blieben. Wenn ein hoher Eurokurs allerdings die Stabilität der Verbraucherpreise bedrohen würde, wäre der Ankauf privater Assets an den Kapitalmärkten oder negativer Zinssätze auf die Einlagefazilität denkbar. Wobei Weidman für den Fall einer Deflation letztlich eine Leitzinssenkung als die geeignetste Maßnahme ansehen würde.

29.03.2014 Aktuell bieten 5 Banken höhere Tagesgeldzinsen als die durchschnittliche Jahresinflationsrate von Januar – März 2014, die 1,17% beträgt.

28.03.2014 In Deutschland fällt die Inflationsrate laut DESTATIS Pressemitteilung im März 2014 auf 1,0% von 1,2% im Februar. Spanien nähert sich sogar immer mehr einer Deflation: Das Spanische Statistikamt gibt einen Rückgang des HVPI für März auf -0,2% bekannt. Für die EZB sind das Alarmsignale, denn eine Deflation im EU Raum wird gefürchtet. Damit könnte eine weitere Leitzinssenkung bevorstehen, die sicherlich von den Banken zeitnah über sinkende Tagesgeld-Zinssätze an die Kunden weitergegeben würde.

26.03.2014 Der GfK-Konsumklima Index verharrt im März 2014 mit 8,5 Punkten auf hohem Niveau. Auffällig hat die Bereitschaft der Bürger zum Sparen wieder deutlich zugenommen.

23.03.2014 Mittelzuflüsse im EU-Raum bei Geldmarktpapieren: Die EZB berichtet in Ihrer Pressemitteilung „Die Zahlungsbilanz des Euro-Währungsgebiets (Januar 2014)“ für Januar 2014 einen Nettzufluss von 19 Milliarden Euro bei Papieren des Geldmarktes in der EU. Tagesgelder haben einen wesentlichen Anteil am Geldmarktvolumen.

21.03.2014 China öffnet den Zinsmarkt. Die chinesische Notenbank unter dem Zentralbank-Chef Zhou Xiaochuan bereitet die Marktfreigabe der Zinsen auch auf Sparguthaben und Termingelder vor. Das Zins-Programm soll bis Ende 2015 realisiert werden, erklärte das Chinesische Handelsministerium.
20.03.2014 EU Länder und EU Kommission einigen sich in Brüssel über die Aufgaben und den Start der Bankenaufsicht und auch über einen Rettungsfonds für den Fall von Bankensanierungen oder Banken Rettungen. Der Rettungsfonds soll vor allem die Steuerzahlen von entstehenden Kosten verschonen. 20.03.2014 Das EU-Parlament besteht darauf, dass alle Kreditinstitute für jedermann ein Konto (Zahlungsverkehrskonto) zu fairen und transparenten Konditionen anbieten. Dies gilt auch für Personen ohne festen Wohnsitz und für sich rechtmäßig in der EU aufhaltende Personen.
20.03.2014 Die FED definiert die makroökonomischen Bedingungen für eine Anhebung der US Leitzinsen im Protokoll des Offenmarktauschusses vom

19.03.2014. Ein Zinsanstieg auf 1% wird mehrheitlich gegen Ende 2014 erwartet. 15.03.2014 Der Euro steigt und steigt und der Kurs EUR / USD nähert sich der 1,4 Marke. Die EZB ist aufgeschreckt, denn der starke Euro wirkt sich ungünstig auf den Export aus und drückt die Preise und damit die Inflation. Die EZB dürfte bei weiter zunehmenden Eurokurs Zinsreduktionen als Gegenmaßnahmen einleiten.

15.03.2014 Die Krim Krise könnte die Finanzmärkte als „black swan“ treffen. Die Börsen weisen erhebliche Kursverluste auf, die Anleger flüchten in „sichere“ Staatsanleihen, was deren Kurse treibt und entsprechend die Renditen sinken läßt. Damit sind die Hoffnungen auf Zinsanstiege bei Tagesgeld und Festgeld zunächst obsolet.
12.03.2014 Trotzdem die EZB keine geldpolitischen Massnahmen auf ihrem letzten Treffen beschlossen hat, gehen die Zinssenkungen bei Tagesgeld und Festgeld nonstop weiter. Bisher haben bereits 9 Banken die Zinsen fuer Einlagen gesenkt.
10.03.2014 Mit der VW Bank ist erstmals eine deutsche Autobank an der Spitze der top ten in unserem Vergleichsrechner: 1,40% aber nur fuer 4 Monate und nur fuer Neukunden Pfeil rot

13.03.2013 Der Referenzzinssatz für den Geldmarkt (Federal Funds Effective Rate) bleibt zwar mit 0,07% im Zielkorridor (0% bis 0,25%) der amerikanischen Notenbank. Aufgrund der Tapering Maßnahme wären hier ein leichter Ansteig zu erwarten. Stattdessen ist nun fast seit 1 Jahr kaum eine nennenswerte Zinsänderung festzustellen. Das ist keine positive Perspektive für deutsches Tagesgeld.
03.03.2014 Die Vermögensverteilung bleibt in Deutschland ungleich. In 2012 betrug das mittlere Nettovermögen 83.000 Euro, der Median aber nur 17.000 Euro. Damit ist die Vermögensverteilung deutlich rechtsschief: Nur ein kleiner Teil der Bevölkerung verfügt über ein großes Vermögen. Die obersten 10 Prozent der Vermögenden besitzen mindestens 217.000 Euro Das oberste Prozent besitzt mindestens 817.000 Euro. Die Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland waren in 2012 beträchtlich: Die mittleren Nettovermögen betrugen 94.000 Euro in Westdeutschland gegenüber 41.000 Euro in Ostdeutschland. Quelle: DIW Vermögensverteilung
24.02.2014 Die geringe Inflationserwartung wird über die EZB Geldpolitik für weiterhin niedrige, etwas auf dem aktuellen Niveau verharrende Tagesgeld Zinsen sorgen.
17.02.2014 Die Bundesbank berichtet in ihrem Monatsbericht Februar 2014 von steigenden Tagesgeldzinssätzen (EONIA) durch eine Rückführung der Überschussliquidität um 122 Mrd. Euro auf nunmehr 155 Mrd. Euro. Ob diese Veränderungen Auswirkungen auf das Tagesgeld im Privatkundenbereich haben werden, dürfte sich erst im kommenden Monat zeigen.
07.02.2014 Laut dem aktuellen Finanztest der Stiftung Warentest führt Cortal Consors das Tagesgeld Ranking in der 6ten Woche 2014 mit Zinsgarantie an.
04.02.2014 Börseneinbruch bringt Zuwachs bei Tagesgeld als Cash parking
31.01.2014 Relativ mehr Rendite bei Tagesgeld: Die Inflationsrate fällt im Januar 2014 gegenüber Dezember 2013 um 0,6% und beträgt zum Vorjahresmonat noch 1,3%.
26.01.2014 Demnächst hier: Aktuelle Informationen zu Tagesgeld Angeboten in Berlin, Frankfurt, Hamburg Leipzig und München.
25.01.2014 Besonders für die Geldanlage jenseits der 50 kommt Tagesgeld eine besondere Bedeutung als schnell verfügbare Geldquelle zu, erklärt Michael Huber vom VZ VermögensZentrum in der WirtschaftsWoche.
22.01.2014 Die Kurse des Bund Future und der 10jährige US Treasuries steigen in den ersten 2 Januarwochen. Als Folge sinken die die Geldmarkt- und Tagesgeldzinsen. Entgegen den Prognosen der Analysten!
18.01.2014 Der EU Haushalt von 2014 – 2020 beträgt 960 Mrd. Euro. Was passiert mit den Finanzen, wo bleibt das Geld, hier finden Sie die EU Infografik zur Geldverwendung.

26.02.2014 Die Einschätzung zur wirtschaftlichen Entwicklung in der EU legt auch im Februar weiter zu und steigt damit seit May 2013. Der von der EU berechnete Economic Sentiment Indicator (Indikator der wirtschaftlichen Einschätzung) nimmt für die EU auf 104,7 Punkte zu, wie das Directorate General for Economic and Financial Affairs (DG ECFIN) mitteilte. Auch in Deutschland steigt die Erwartung der Verbraucher im Februar leicht, wie die Prognose für März 2014 des GfK Konsumklimaindex auf 8,5 Punkte belegt. Während die Einkommenserwartung nochmals leicht zulegt, ist die Sparneigung der Verbraucher verhalten, wobei dafür i.w. die niedrigen Zinsen auf Tagesgeld und Festgeld verantwortlich gemacht werden.

14.02.2014 Die Ökonomen im Survey of Professional Forecasts sehen die Inflation im Euroraum für 2014 bei nur noch 1,1% anstelle von bisher 1,5%. Damit sinkt die Erwartung an steigende Tagesgeldzinsen weiter, denn die EZB wird als Maßnahme gegen die deflationären Tendenzen mit hoher Wahrscheinlichkeit die Leitzinsen eher senken als erhöhen.

31.01.2014 Keine guten Nachrichten für Tagesgeld: Die Inflation im Euroland schwächst sich weiter ab und fällt im Januar auf 0,7% laut EUROSTAT.
24.01.2012 Die Überschussliquidität sinkt am Geldmarkt, wie aus den geldpolitischen Operation der EZB abzulesen ist. Die Folge könnten steigende Geldmarktzinsen und damit auch steigende Tagesgeldzinsen sein.

15.01.2014 Die Weltbank prognostiziert für 2014 ein weltweites Wirtschaftswachstum von 3,2%. Die Anhebung der Prognose beruhe auf ein Überwinden der Krise und eine nachhaltige Erholung der Wirtschaft in den Industriestaaten.
10.01.2014 Die US Ratingagentur Standard & Poor’s bestätigt die sehr gute Bonität von Deutschland. Aufgrund der diversifizierten und sehr wettbewerbsfähigen Wirtschaft, die auch größere ökonomische und finanzielle Einbrüche verarbeiten kann, wurde der langfristige Ausblick stabil mit ‚AAA‘ und kurzfristige Bonitätseinstufung mit ‚A-1+‘ gewertet.
09.01.2014 EZB-Ratssitzung: EZB behält Leitzinsen bei 0,25%.
07.01.2014 Janet Yellen ist gestern vom US-Senat als Nachfolgerin von Ben Bernanke als Präsidentin der Amerikanischen Notenbank FED bestätigt worden.
06.01.2014 Die Verbraucherpreise sind in Deutschland in 2013 um 1,5% gegenüber 2012 gestiegen.
28.12.2014 Testsieger bei Tagesgeld und Festgeld sind im Finanztest 1/2014 der Stiftung Warentest ausschließlich Direktbanken. Die Zinssätze der Filialbanken sind deutlich schlechter. Und MoneYou schafft das Remake: Genau wie im Januar 2013 steht die Bank bei Tagesgeld auch Anfang 2014 an Platz 1 der Rangliste. Und die Stiftung Warentest ermutigt Sparer Tagegeldkonten bei Onlinebanken zu eröffnen: „Unser Test zeigt: Sparer von Filialbanken, die bessere Zinsen wollen, müssen Konten bei Direktbanken eröffnen.“ Und ferner zur Sicherheit bei Onlinebanken die Einlagen nur auf ein Referenzkonto zurücküberweisen „…haben Betrüger kaum Chancen“.
18.12.2013  NEU! Einigung im EU Parlament zu den europäischen Einlagensicherungssystem „Bei Bankenrettungen sind Einlagen unter 100.000 Euro ohne Wenn und Aber tabu“.

 

31.12.2012 Mittelwert der Tagesgeldzinsen der Top Ten im Dezember = 1,85%
30.12.2012 Der Euro Bond-Future geht mit 145,52% in das Neue Jahr 2013
29.12.2012 Basiszinssatz 2013 erstmals negativ
13.12.2012 VTB Tagesgeld mit Zinssenkung von 1,75% auf 1,5%

Sagenhafte 60% p.a. Zinsen: Krankenkassen mit Säumniszuschlag von 5% monatlich rechtens
Üblicherweise geht es auf den mehren hundert Seiten dieser Webseite um Zinsen von wenigen Prozent. Es gibt eine Ausnahme: die Säumniszinsen nach § 24 Abs. 1a SGB 4, die gesetzliche Krankenkassen ihren freiwillig versicherten Mitgliedern, in der Regel Freiberufler und Selbstständige, für Zahlungsrückstände in Rechnung stellen dürfen: 5% Zinsen pro Monat ergeben 60% Zinsen p.a. Dieser Sachstand wurde ausdrücklich mit Urteil vom 29. August 2012 (B 12 KR 3/11 R) bei einer Klage von dem Bundessozialgericht bestätigt.

 

 

Economic Research Festgeld 2014

2014

News
21.10.2014 Würden Sie Ihr Geld mit 0,70% jährlich für 8 Jahre bei der Deutschen Bank zum FestzinsSparen anlegen?

03.08.2014 Die Zinsen für Festgeld sind inzwischen zwar auch bei langen Laufzeiten knapp unter die 3% Marke gesunken, dafür sank die Inflationsrate im Juli auf nur noch 0,8% . Da in 2014 die durchschnittliche Inflation bisher 1,07% beträgt, ist mit Festgeldanlagen entgegen anderslautender Berichte in den Medien nicht nur ein Kapitalerhalt sondern sogar ein positives Rendite-Ergebnis zu erzielen.

05.05.2014 Kontroverse Zinsdynamik beim Festgeld: Ähnlich wie beim Tagesgeld erhöhen einige Banken, andere senken die Festgeld Zinsen. Das sind Indikatoren für Unsicherheiten am Zinsmarkt. Die sich zuspitzende, und zunehmend zur geopolitischen Machtprobe werdende Ukaine-Krise auf der einen Seite, Fortführung des Tapering und geringe Inflation auf der anderen Seite.

20.03.2014 Festgeld könnte vom Ende des Tapering der amerikanischen Notenbank profitieren. Das Staatsanleihenankaufprogramm könnte schon im Oktober 2014 ganz eingestellt werden. Die Renditen der Staatsanleihen dürften davon profitieren und auch die Festgeldzinsen dürften steigen.
16.03.2014 Die Krim Krise läßt die Kurse der Staatsanleihen steigen. Auch der Bund Future erreicht mit 143,43 Punkten (Stand 14.03.2014) den höchsten Stand seit August 2013: Das sind ungünstige Vorgaben für die Festgeld Zinsen.
19.02.2014 Neuer Anbieter mit 2,90% Festgeldzinsen für 12monatige Laufzeit: Das FiBank Festgeld Angebot stammt von der bulgarischen Bank, die Anlage wird über das Weltsparen in Zusammenarbeit mit der MHB Bank abgewickelt.

08.02.2014 Jetzt gibt es für 4jähriges Festgeld 2,5% Zinsen in der Spitze. Das berichtet auch Test.de im neuen Festgeldreport. Der Anbieter ist die Crédit Agricole Consumer Finance – wieder ein Beispiel eines erfolgreichen Produktstarts einer deutschen Tochter mit ausländischem Mutterkonzern.

06.02.2014 Für Festgeld mit 10 Jahren Laufzeit sind wieder 3% Zinsen möglich: Die NIBC zahlt 3,10%, die pdddirekt gibt 3,0%.

 

April 2014
Beim Festgeld werden sich die Zinsen in den kommenden Monaten wieder stärker zwischen Anlagen mit kürzeren und längeren Laufzeiten unterscheiden. Hintergrund dafür ist der Trend an den Finanzmärkten zu höheren Zinsen am Kapitalmarkt und stagnierenden Zinsen am Geldmarkt. Die Tagesgeldzinsen werden sich kaum bewegen, Entsprechendes wird für Festgeldzinsen mit Laufzeiten bis etwa 3 Jahre gelten.

Dagegen steigen die langfristigen Zinsen langsam wieder an, so bei den Bauzinsen und erkennbar auch an der Zunahme der Umlaufrendite und der Rendite für länger laufende Bundesanleihen. Diese Entwicklung wird sich vermutlich bis zum Jahresende und darüber hinaus in 2014 fortsetzen. Ein Indikator für steigende Festgeld Zinsen sind auch die Auktionen der Bundesanleihen. Ende Februar konnte bei zwei Emissionsterminen erstmals wieder das Volumen von je 5 Mrd. Euro nicht vollständig für die gebotenen Zinsen platziert  werden: Es konnten nicht genügend Käufer für den niedrigen Zinssatz gefunden werden.

Mai 2014
Für Mai deutet sich eine Stagnation bei den Festgeld Zinsen an. Der mittelfristige Trend für die Kapitalmarktzinsen ist aber positiv. Die europäischen langfristigen Zinsen werden sich nicht von der Zinsentwicklung in den USA abkoppeln können. Noch tut sich trotzt der konsequenten Umsetzung des Taperings durch die amerikanischen Notenbank bei den US Treasuries, was die Renditen betrifft nicht viel. Hier ist aber mit einem Anstieg der Renditen zu rechnen. In Deutschland sind die Bauzinsen für die 10jährige Laufzeit seit Januar 2014 signifikant gestiegen. Ob die EZB die Geldmenge durch weitere makroökonomische & geldpolitische Maßnahmen ausdehnen wird und ob davon die Festgeld Zinsen beeinflußt werden ist fraglich.

Daher erwartet die Redaktion für den Mai 2014 kaum Veränderungen bei den mittel bis langfristigen Festgeldzinsen.

Dezember: Die Festgeld Zinsen waren in den letzten Monaten leicht rückläufig. Die Finanzmärkte haben damit anders reagiert als erwartet: Noch zu Jahresbeginn haben weitgehend alle Analysten steigende Kapitalmarktzinsen für mittlere und längere Laufzeiten prognostiziert.

Durch den kontinuierlichen Ausstieg der amerikanischen Notenbank aus dem Anleihen-Ankaufprogramm („Tapering“) sowie der zu erwartenden Anhebung der US Leitzinsen in 2015 hätten theoretisch die Renditen für langlaufende US Staatsanleihen (US Treasuries) und EU Anleihen steigen sollen. Dadurch wäre auch ein leichtes Ansteigen der Kapitalmarktzinsen zu erwarten gewesen.

Zinsänderungen Ankündigungen Januar 2014
07.01. Ziraat Bank erhöht für 5jährige Laufzeit von 2,1% auf 2,3%
10.01. Renault Bank senkt für 5jährigge Laufzeit von 2,5% auf 2,35%
14.01. MoneYou senkt Festgeld für 1jährige Laufzeit
17.01. IKB senkt für die 10jährige Laufzeit von 2,6% auf 2,5%
31.01 Klarna erhöht für 1- u. 2jährige Laufzeit auf1,7%/1,9%

Zinsänderungen Ankündigungen Februar 2014
07.02.2014 CA Consumer Finance senkt Zinssatz um von 2,75% auf 2,65% für 7jährige Laufzeit
11.02.2014 VTB Aktionsangebot 11.02 – 03.03.2014 – für 3 Jahre Laufzeit 2,3%. Zinserhöhungen auch bei anderen Laufzeiten
17.02.2014 Wüstenrot senkt Zinsen für Top Termingeld flex
18.02.2014 Renaut Bank senkt Zinsen für mittlere Laufzeiten
21.02.2014 IKB senkt Zinssätze für 1-6jährige Laufzeit, erhöht für 10jährige Laufzeit von 2,50% auf 2,7%

Zinsänderungen Ankündigungen März 2014
08.03.2014 pbb senkt Zinsen für 3jähriges Festgeld von 2,0% auf 1,80%
19.03.2014 Rabo Direct senkt von 1,50% auf 1,30% ( 90 Tage Laufzeit)
26.03.2014 Targobank senkt von 1,70% auf 1,50% bei 4jähriger Laufzeit und weitere
27.03.2014 BMW Bank senkt um 0,10% – 0,20% (Laufzeiten bis 5 Jahre)
31.03.2014 IKB senkt die Zinsen über fast alle Laufzeiten um 0,20%

Zinsänderungen –  Ankündigungen April 2014
01.04.2014 Zinssenkung bei der Merkurbank, von 1,80% auf 1,60% bei 48 Monaten Laufzeit
02.04.2014 VTB Direktbank erhöht Zinsen bei 4 Laufzeiten, u.a. für 5jährige Laufzeit von 2,10% auf 2,50%
07.04.2014 Credit Europe Bank senkt die Zinsen
10.04.2014 Corealdirect senkt Zinsen über kurze Laufzeiten
11.04.2014 GarantiBank senkt Zinsen bei Laufzeiten von 1 – 12 Monaten
17.04.2014 Fibank senkt auf 2,50% (bisher 2,90%) bei 1jähriger Laufzeit
17.04.2014 CA Consumer Finance senkt über alle Laufzeiten zwischen 0,05% – 0,20%

Zinsänderungen   Ankündigungen Mai 2014
01.05.2014 Merkur Bank erhöht auf 1,0% für 6- und 12 monatiges Festgeld
06.05.2014 neues Produkt : Fibank bietet 36 Monate Festgeld für 3,3%
07.05.2014 neues Produkt: CreditPlus Bank bietet Festgeld mit 3, 6 und 9 Monaten Laufzeit
08.05.2014 CreditPlus Bank senkt Zinsen für Laufzeit 3, 6 und 9 Monate
08.04.2014 Klarna senkt für 3jähriges Festgeld von 2.2% auf 2,0%
08.04.2014 comdirect senkt die Zinsen auf dem Laufzeitkonto, 5jähriges Festgeld von 1,0% auf 0,9%

Zinsänderungen   Ankündigungen Juni 2014
16.06.2014 Corealdirect mit Zinssenkung, Laufzeit 1 Jahr von 1,35% auf 1,00%
17.06.2014 Zinssenkung bei Klarna auf 2,10% von 2,30%, Laufzeit 4 Jahre
20.06.2014 Crédit Agricole senkt von 1,65% auf 1,60%, Laufzeit 1 Jahr
23.06.2014 pbb direkt senkt Zinsen über alle Laufzeiten, für 10 Jahre von 3,0% auf 2,5%

Zinsänderungen   Ankündigungen Juli 2014
02.07.2014 IKB senkt über alle Laufzeiten, 10 Jahre von 2,50% auf 2,30%
03.07.2014 MoneYou Zinssenkung 6monatiges Festgeld von 1,40% auf 1,30% und 12monatiges Festgeld von 1,50% auf 1,40%
09.07.2014 Renault Bank senkt Laufzeit 4 Jahre: Zins von 2,10% auf 2,00%, Laufzeit 5 Jahre: Zins von 2,35% auf 2,20 %
11.07.2014 Crédit Agricole Consumer Finance senkt Zinsen über alle Laufzeiten um ca. 0,10%
18.07.2014 Credit Europe Bank senkt + erhöht Zinsen über alle Laufzeiten, 10 Jahre von 2,90% auf 2,75%, 1 Jahr von 1,10% auf 1,20%

Zinsänderungen   Ankündigungen August 2014
08.08.2014 Crédit Agricole Consumer Finance senkt über alle Laufzeiten um ca. 0,10%
12.08.2014 Credit Europe senkt über alle Laufzeiten um 0,05% – 0,25%
15.08.2014 CreditPlus senkt über Laufzeiten 24 – 84 Monate um 0,05% – 0,30%

Zinsänderungen   Ankündigungen September 2014
04.09.2014 Credit Europe Bank senkt über alle Laufzeiten
05.09.2014 VTB erhöht bei Laufzeiten 12 und 24 Monate (1,45%/1,60%)
17.09.2014 CreditPlus senkt bei Laufzeiten 12 -72 Monate

Zinsänderungen   Ankündigungen Oktober 2014
02.10.2014 DKB senkt Zinssätze für Festzinskonto, z. B. Laufzeit 10 Jahre von 2,30% auf 1,50%
08.10.2014 GEFA Bank senkt über alle Laufzeiten, z. B. 48 Monate von 1,70% auf 1,40%
15.10.2014 ProCredit Bank senkt Zinsen für 12monatige Laufzeit von 1,25% auf 1,00%
17.10.2014 IKB senkt bei Laufzeiten von 6 – 120 Monaten, in der Spitze um 0,20%
30.10.2014 VTB senkt über mittlere Laufzeiten, bei 24 Monaten von 1,65% auf 1,50%
31.10.2014 Credit Europe senkt bei Laufzeiten 2 u. 3 Jahre auf 1,20% (-0,25) bzw. 1.45% (-0,20)

Zinsänderungen   Ankündigungen November 2014
06.11.2014 MoneYou Zinssenkung Laufzeit 6 Monate von 1,30 % auf 1,15 % u. Laufzeit 12 Monate von 1,40 % auf 1,25 %
06.11.2014 comdirect Zinssenkung für Laufzeitkonto über alle Laufzeiten, z. B. 120 Monate von 1,80% auf 1,50%
07.11.2014 Crédit Agricole Consumer Finance erhöht Zinsen für Laufzeiten 48, 60, 72 und 84 Monate

Zinsänderungen   Ankündigungen Dezember 2014
02.12.2014 GEFA Bank senkt Zinsen über alle Laufzeiten, z. B. für 48 Monate Laufzeit von 1,40% auf 1,10%
11.12.2014 Banca Sistema reduziert Festgeldzinsen über alle Laufzeiten, z. B. für 5Jahre von 2,50% auf 2,20%
19.12.2014 CreditPlus senkt Zinsen für Laufzeiten 3 – 9 Monate
22.12.2014 VW Bank senkt Zinsen für den Sparbrief, z. B. 10 Jahre Laufzeit von 1,40% auf 1,20%

 

Zinsen Economic Research

27.10.2014 Bundesbank-Vorstand Dombret sieht die Niedrigzinsphase als Herausforderung für die deutschen Banken. Der Grund dafür ist die relativ große Abhängigkeit der Ertragssituation von Zinseinnahmen. Banken in anderen Ländern erwirtschaften dagegen mehr Einnahmen durch Gebühren.

14.08.2014 Die Notenbank von England (BoE) geht in ihrem Inflationsreport August 2014 von einer Inflationsratenentwicklung um die 2% aus. Die Inflation würde sich damit im Zielkorridorbereich der Notenbank bewgen. Für den Fall einer weiterhin positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt kündigt die BoE eine moderate Anhebung der Leitzinsen an. Die Englische Notenbank könnte die Bank Rate damit eventuell noch vor der FED die Zinsen Anfang 2015 erhöen.

18.07.2014 Ein Vote für eine Zinserhöhung: Der Bundesbankpräsident ist der Meinung, dass im Hinblick auf die bisherige Arbeit der Europäischen Notenbank gilt: „Looking at the euro area, I would therefore say that monetary policy has done its bit towards maintaining price stability.” In diesem Zusammenhang hält Jens Weidmann es für angebracht, die Leitzinsen auch ohne Rücksicht auf die Staatsfinanzen zu erhöhen. Quelle: Rede des Bundesbankpräsidenten an der Börse Madrid „Towards a more stable European monetary union“.
Das hören sicherlich alle Sparer in Deutschland sehr gern.

30.06.2014 Die EZB geht laut ihrem Monatsbericht Juni 2014 unter Berücksichtigung der Expertenprojektionen für die Gesamtwirtschaft bei den kurzfristigen Zinsen von Mittelwerten um 0,3% für 2014 und 2015 und von 0,4% für 2016 aus. Auch bei den zehnjährigen Staatsanleihen geht die Notenbank von steigenden Renditen aus, von 2,4% im Mittel in 2014 über 2,6% in 2015 auf 3,0% in 2016. Für Tagesgeld sind dies erfreuliche Projektionen, denn wie die Redaktion schon vermutet hat, dürfte dieses Jahr der langjährige Zinstiefpunkt entweder bereits erreicht sein oder unmittelbar bevorstehen. Mit positivem Ausblick für den „Tagesgeld Future“.

18.06.2014 Der Offenmarktausschuss der FED wird nach seinem jüngsten Protokoll die Leitzinsen bis Ende 2015 nicht erhöhen (Rede von Janet Yellen auf Youtube hier). Die Ratsmitglieder sehen die kurzfristigen Zinsen in den USA wie folgt:
bis Ende 2015 bei 1,20%
bis Ende 2016 bei 2,50%

Damit und mit der Erklärung der Notenbank von England, werden ab 2015 die Zinsen in den USA und England steigen.

11.04.2014 Rekordverdächtige Verluste an der amerikanischen Technologiebörse Nasdaq bringen die Rentenmärkte unter Druck: Die Umlaufrendite für US Staatsanleihen fällt auf 1,29%. Anfang Januar 2014 lag die Rendite bei 1,65%. In die gleiche Richtung ging es beim Euro Bund Future: Der Wert stieg auf 143,84 Euro und ist damit nicht weit von seinem Höchststand entfernt. Damit sind die Zinsmärkte erneut eingebrochen. Anleger flüchten in als sicher eingestufte Anleihen und drücken damit Rendite und als Folge auch die Zinsen.

10.04.2014 Laut FED-Protokoll vom 09.04.2014  ist kein Ende der Niedrigzinsphase in den USA in Sicht: „The Committee decided that it was appropriate to add language indicating that the Committee currently anticipates that, even after employment and inflation are near mandate-consistent levels, economic conditions may, for some time, warrant keeping the target federal funds rate below levels the Committee views as normal in the longer run.“
Punkt! Die Mitglieder des US Offenmarktausschusses werden die Leitzinsen auch nach erreichen der Zielkorridore für Arbeitslosenrate und Inflationsrate noch nicht gleich anheben. Kann sich das Euroland bezüglich Festgeld- und Tagesgeldzinsen von der Entwicklung in den USA lösen? Immerhin liegen die Rendite für Staatsanleihen diverser Laufzeiten der Problemländer Italien und Spanien inzwischen auf dem Renditeniveau der entsprechenden US Staatsanleihen.

08.04.2014 In einer Pressemitteilung der Bank of England vom 01.04.2014 warnt die die Notenbank davor, dass an den Kapitalmärkten das absehbare Ende der Niedrigzinspolitik unterschätz würde. Durch die global niedrigen Zinsen würden Investoren vermehrt höhere Risiken eingehen, als es angemessen erscheint.

04.04.2014 Können EU Bürger bald von EU-Zinsen profitieren? Die EU-Komission plant die Einführung eines EU-Sparbuchs. Mit den Einlagen sollen Kredite an KMUs vergeben werden. Die deutschen Sparer könnten dabei von Zinsunterschieden in der EU profitieren, denn auf dem EU-Sparkonto sollte es einen Durchschnittszins geben. Die Zinsen für Tagesgeld und Festgeld sind bekanntlich in den EU-Südländern deutlich höher als in Deutschland.

31.03.2014 Die EZB hat in einer Forschungsarbeit das Bargeldverhalten der US Bürger in Zeiten niedriger Zinsen und elektronischer Zahlungsdienste untersucht. Als Ergebnis fanden Tamás Briglevics and Scott Schuh (Federal Reserve Bank Boston) nach Ausbruch der Finanzkrise einen häufigeren Gebrauch von Bargeld, was die Autoren insbesondere mit den günstigen Zinsen erklären. Insgesamt entfiel auf Bargeld-Transaktionen etwa ein Viertel der gesamten Zahlungen (einschließlich Rechnungszahlungen und Online-Transaktionen).

30.03.2014 Die internationale Managementberatung Oliver Wyman hat einen Statusbericht zum aktuellen Zins-Risiko Management nach der Finanzkrise erstellt. Danach profitieren viele Länder immer noch von einem historisch niedrigen Zinsniveau mit einer steilen Zinsstrukturkurve. Diese einmalige Zinssituation ist die direkte Folge der Krise und unorthodoxen geldpolitischen Antworten durch die Notenbanken. Die Herausforderung für die Banken wird angesichts eines bisher Kreditwachstums Generierung die Erzielung höherer Zinsüberschüsse sein, bei akzeptablen Grenzen des Zinsrisiko (IRR) Managements.

15.03.2014 Zins-Rechnungsabschluss der Bundesbank 2013
Zinserträge 7.281€ (2012 = 11.001 €)
Zinsaufwendungen -1 715 € (2012 = -2 742 € )
Die Bundesbank realisierte in 2013 einen Nettozinsertrag von 5.566 € rund 32,6% weniger als noch 2012 mit 8.259 €.
14.03.2014 Laut Prof. John B. Taylor (Stanford University) verleiten niedrige Zinsen risikoaverse Investoren zu höheren Risiken bei Investments. Ferner führen sie dazu, dass Staaten die Haushaltsdisziplin nicht mehr einhalten und finanziell über ihre Verhältnisse leben. Taylor führte dies auf der diesjährigen Tagung The ECB and Its Watchers XV – 2014 aus.
11.02.2014 Prof. Christoph Schmidt, der Präsident des Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung warnt die Verbraucher davor, aufgrund der niedrigen Zinsen zu viel zu konsumieren und zu wenig zu sparen.

05.02.2014 Die Deutsche Bank erwartet zum 1. Quartal 2015 ein Auslaufen des QE3 Programms der amerikanischen Notenbank und ein deutliches Anziehen der 5- und 10jährigen Kapitalmarktzinsen.
11.01.2014 Unerwartet schlechte Arbeitsmarktdaten aus den USA schicken die Zinsen weltweit auf Talfahrt. Der Grund: die amerikanische Notenbank könnte wegen der ungünstigen Arbeitsmarktsituation das Staatsanleihenankaufprogramm länger als geplant weiterlaufen lassen.
01.01.2014 Der Basiszinssatz vermindert sich auf -0,63% gibt die Bundesbank bekannt.