Credit Suisse Bank ist global aufgestellt

Die Credit Suisse Deutschland unterhält 12 Filialen, wobei der Geschäftsschwerpunkt auf Vermögensmanagement liegt. Die Bank wirbt ausdrücklich um Privatkunden, ist aber nicht auf das Massengeschäft mit Kreditkarten und dem täglichen Zahlungsverkehr ausgelegt. Entsprechend handelt es sich bei dem Credit Suisse Konto um ein Vermögenskonto und nicht um ein Girokonto. Tagesgeld oder Festgeld wird ebenfalls nicht offiziell angeboten.

Seit mehr als 150 Jahren ist die Credit Suisse AG als Bankhaus tätig. Nachdem die Gründung zunächst als Investmentbank erfolgte, ist dem Kreditinstitut der Wandel zu einer global tätigen Universalbank sehr erfolgreich gelungen. Heute zählt die Bank zu einem der weltweit größten Dienstleistungsunternehmen im Finanzbereich. Der Geschäftssitz befindet sich im Zentrum von Zürich, wobei die Adresse am Paradeplatz zu einer der teuersten Gegenden der Stadt gehört. Das Gebäude, in dem sich die Geschäftsräume der Bank befinden, wurde von dem berühmten Architekten Jakob Friedrich Wanner entworfen. Seit dem Einzug am 25. September 1876 befindet sich der Geschäftssitz an dieser exponierten Adresse.

 

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Die Historie der Credit Suisse AG

Der Schweizer Politiker und Eisenbahnpionier Alfred Escher gründete am 5. Juli 1856 in Zürich die Schweizerische Kreditanstalt (SKA).  Mit der Gründung der Bank sollte die Industrialisierung der Schweiz finanziert werden. Insbesondere die Finanzierung des Ausbaus des Eisenbahnnetzes stellte anfangs eine Hauptaufgabe der Schweizerischen Kreditanstalt dar. Schon von Anfang an stellt sich die Gründung der Bank als eine Erfolgsgeschichte dar. Nachdem ursprünglich Aktien im Wert von drei Millionen Schweizer Franken ausgegeben werden sollten, zeichneten die Aktionäre innerhalb von nur drei Tagen Aktien im Wert von insgesamt 218 Millionen Schweizer Franken. Schnell begann das Kreditinstitut zu expandieren, indem zum einen Filialen eröffnet wurden und zum anderen die Übernahme zahlreicher Regionalbanken erfolgte.

Schon im Jahr 1870 erfolgte die Eröffnung der ersten ausländischen Vertretung der Bank in New York. In den folgenden Jahren wurden weitere Zweigstellen überall auf der Welt, wie zum Beispiel in Paris, in London, in Hongkong, in Buenos Aires und in Bahrain eröffnet. Die ausländischen Geschäftsstellen firmierten unter dem Namen SKA International. Im Jahr 1982 wurde die Schwestergesellschaft CS Holding gegründet, aus der sich im Jahr 1989 die neue Muttergesellschaft der Bank entwickelte. Es erfolgten weitere Übernahmen anderer Kreditinstitute sowie im Jahr 1997 der Zusammenschluss mit dem Versicherungskonzern Winterthur. Ebenfalls im Jahr 1997 wandelt sich die CS Holding in die Credit Suisse Group um. Seit dem Jahr 2006 tritt das Kreditinstitut als eine globale Bank unter dem Namen Credit Suisse auf. Die einzelnen Geschäftsbereiche und Tochterunternehmen aus aller Welt wurden am 1. Januar 2006 zusammengeführt, da die Bank sich entschlossen hat, die sogenannte „One-Bank-Strategie“ umzusetzen. Die Rechtsform ist, wie schon seit der Gründung der Bank, die einer Aktiengesellschaft. Als eine der wenigen Großbanken weltweit überstand die Credit Suisse die internationale Finanzkrise ab dem Jahr 2007 ohne staatliche Unterstützung.

 

 

Die Geschäftsbereiche der Bank

Die Credit Suisse AG konzentriert sich weltweit auf die folgenden Geschäftsbereiche:

  • Private Banking
  • Investment Banking
  • Asset Management

Unter Private Banking ist vor allem die Sicherung, ertragreiche Anlage und Finanzierung von Kundenvermögen zu verstehen. Der Service umfasst Privatkunden, Firmenkunden sowie institutionelle Kunden. Investment Banking beinhaltet zahlreiche Anlageinstrumente und Dienstleistungen rund um die Geldanlage von vermögenden Privatkunden und von Geschäftskunden.  Der Bereich Asset Management umfasst örtliche und weltweite Fonds, Portfolios und andere Anlageprodukte, die Unternehmen, Privatanlegern, Institutionen oder staatlichen Körperschaften angeboten werden. Die Angebote der Credit Suisse finden sich in den Regionen Schweiz, Naher Osten, Afrika, Europa, Asien-Pazifik sowie Nordamerika und Südamerika. Im November 2012 fand eine Neuausrichtung der Bank statt. Zur Ertragssteigerung und zu einer Verbesserung der Kundenbetreuung wurden die Geschäftsbereiche Private Banking und Asset Management zu dem neuen Bereich Private Banking & Wealth Management zusammengefasst. Vor allem der Unterbereich Wealth Management Clients konzentriert sich auf die äußerst vermögenden Privatkunden, von denen sich die Bank ein signifikantes Geschäftswachstum erhofft.
 

 

Credit Suisse ist auch in Deutschland vertreten

Schon seit dem Jahr 1985 ist die Credit Suisse AG auch in Deutschland vertreten. Die erste Niederlassung der Bank wurde in Frankfurt am Main eröffnet. Wie bereits erwähnt, gibt es entsprechend kein Credit Suisse Konto für die tägliche Überweisung als Zahlungskonto noch ein Tagesgeldkonto oder Festgeldkonto. Das Kreditinstitut firmiert unter dem Namen Credit Suisse (Deutschland) AG. In den nachfolgend aufgeführten Städten befinden sich Filialen der Credit Suisse (Deutschland) AG:

Infos Credit Suisse Filialen
Berlin, Bielefeld
Braunschweig, Bremen
Düsseldorf, Frankfurt
Hamburg, Hannover
Köln, München
Nürnberg, Stuttgart

 
Auch bei den deutschen Niederlassungen werden die drei Geschäftsbereiche Private Banking, Investment Banking und Asset Management angeboten. Das Privatkundengeschäft richtet sich vor allem an vermögende Kunden, Unternehmer aus dem Mittelstand, Manager, Stiftungen oder auch an kapitalstarke Familien, die Wert auf eine persönliche und individuelle Beratung legen. Wie bereits erwähnt, gibt es entsprechend kein Credit Suisse Konto für die tägliche Überweisung als Zahlungskonto noch ein Tagesgeldkonto oder Festgeldkonto.

 

 

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