The Bank of New York Mellon Corporation

Bei der Bank of New York Mellon Corporation (BNY Mellon) handelt es sich um die älteste Bank der USA. Wie der Name schon vermuten lässt, fusionierte die ursprüngliche Bank of New York am 1. Juli 2007 mit der Mellon Financial Corporation. Die heutige Bank of New York Mellon Corporation ist als Finanzdienstleister auf der ganzen Welt tätig. Der Geschäftssitz befindet sich in New York City.

 

BNY Mellon ist auch in Deutschland vertreten

Im Jahr 2006 ging die Bank ein Joint Venture mit der Westdeutschen Landesbank (WestLB) ein und war in Deutschland unter dem Namen WestLB Mellon Asset Management tätig. Mit der Zerschlagung der WestLB zum 30. Juni 2012 übernahm die BNY Mellon das gesamte Unternehmen und nannte es in Meriten Investment Management um. Auch ein weiteres Partnerunternehmen in Deutschland, die BHF Asset Servicing, wurde von der Bank übernommen und in The Bank of New York Mellon SA/NV umbenannt.

Neben diesen Übernahmen der deutschen Partner ist die Bank in Deutschland auch unter dem Namen BNY Mellon mit Geschäftsstellen in Frankfurt am Main und in Düsseldorf vertreten. Schon seit dem Jahr 1931 betreute die Bank unter dem damaligen Namen Bank of New York Kunden in Deutschland, im Jahr 1972 wurde die erste deutsche Niederlassung in Frankfurt am Main eröffnet. Inzwischen ist auch ein Büro in Düsseldorf hinzugekommen. Wie auch der Mutterkonzern beraten die Mitarbeiter der deutschen Niederlassungen die Kunden in dem Bereich der Vermögensverwaltung und sie bieten verschiedene Dienstleitungen aus dem Investmentbereich und dem Wertpapierhandel an. Dabei betont die Bank ausdrücklich, dass die Kundenberatung sich vor allem auf die folgenden Kernpunkte stützt:

  • Teamarbeit
  • Vertrauen
  • Leistung
  • Kundenorientierung

 

Eine herkömmliche Kontoführung, wie zum Beispiel die Eröffnung eines Girokontos oder eine Geldanlage als Festgeld oder auf einem Tagesgeldkonto, ist bei der BNY Mellon nicht möglich.

 

Die Geschichte der Bank

Schon am 9. Juni 1784 wurde die Bank of New York als erste Bank der USA gegründet. Der Gründer der Bank, Alexander Hamilton, war ein Rechtsanwalt und Politiker, der neben James Madison und George Washington einer der drei Gründer der Vereinigten Staaten von Amerika ist. Er war außerdem der erste amerikanische Finanzminister und sein Porträt ist auf der 10-Dollar Banknote der USA zu sehen (hier gibt es mehr Informationen zu Dollarkonten). Die Aktien der Bank of New York waren auch die ersten Aktien, die im Jahr 1792 an der New Yorker Börse gehandelt wurden. Schon im Jahr 1922 erfolgte die erste große Fusion der Bank mit der New York Life Insurance & Trust Company, weitere bedeutende Fusionen und Übernahmen folgten in den folgenden Jahren und Jahrzehnten.

Neben der The Fifth Avenue Bank im Jahr 1948, der Empire Trust Company im Jahr 1966 oder der Irving Bank Corporation im Jahr 1988 übernahm die Bank bis heute mehr als 80 andere Kreditinstitute und Finanzdienstleister. Dazu gehörte auch im Dezember 2006 die Mellon Financial Corporation, die 1869 als T. Mellon & Son’s Bank in Pittsburgh gegründet wurde. Die Gründer waren der Richter Thomas Mellon und seine beiden Söhne Andrew W. Mellon und Richard B. Mellon. Im Jahr 1902 nannte sich die T. Mellon & Son’s Bank in Mellon National Bank um und nach der Fusion mit der Union Trust Company erfolgte eine weitere Umfirmierung in Mellon National Bank and Trust Company. Auch Andrew W. Mellon war, wie schon der Gründer der Bank of New York, als amerikanischer Finanzminister tätig. Seine Amtszeit überdauerte drei Regierungen der USA und auch während der Weltwirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre war Andrew W. Mellon als Finanzminister der USA tätig.

Die Aktien der BNY Mellon sind bei Reuters unter http://www.reuters.com/finance/stocks/overview?symbol=BK.N gelistet

 

Die Bank of New York Mellon Corporation als globaler Finanzdienstleister

Die Bank zählt sowohl Privatpersonen als auch Firmenkunden, Institutionen und Kapitalgesellschaften zu ihren weltweiten Kunden. Geschäftsstellen und Filialen der Bank finden sich in 35 Ländern der Welt und das Kreditinstitut ist in mehr als 100 Finanzmärkten aktiv. Dabei tritt die Bank als alleiniger Vermögensverwalter für die Kunden auf. Zu den Finanzdienstleistungen des Kreditinstitutes zählen:

  • Geldanlagen
  • Vermögensaufbau
  • Wertpapierhandel
  • Kapitalschutz
  • Anlageberatung
  • Vermögensverwaltung
  • Vermögensberatung
  • Risikostreuung

 

Nach eigener Aussage der Bank erhält jeder Kunde eine individuelle Beratung und Betreuung, um Vermögen aufzubauen, eine Performancesteigerung zu erzielen, die operative Leistungsfähigkeit zu verbessern und das Anlagerisiko zu steuern und damit zu vermindern.

 

 

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