Schere zwischen Zinsen für Tagesgeld und Inflationsrate wird größer

Die Schere zwischen Zinseinnahmen und Inflationsrate wird wieder größer

In den letzten Monaten konnten Sparer bei den besten Tagesgeldangeboten noch Zinsen über der Inflationsrate ergattern. Seit Juni sind diese Zeiten wieder vorbei. Denn die Inflationsrate nimmt wieder zu, während die Tagesgeldzinsen sich kaum bewegen.

Die offizielle Zunahme der Verbraucherpreise lag im Juni 2013 gegenüber dem Vorjahresmonat bei 1,8%.

 

Das sind rund 0,3% über den Zinsen, die bei einigen Tagesgeldanbietern noch zu holen sind, denn die Renault Bank, die MoneYou und die 1822direkt bieten rund 1,50% an Zinsen fürs Tagesgeld. Leider ist auch noch der Bundesfinanzminister mit im Spiel, der von den Zinserträgen gleich noch 25% Abgeltungssteuer plus Soli an der Quelle abgreift. Die Situation dürfte sich auch in den kommenden Monaten kaum bessern, die Tagesgeldzinsen dürften sich kaum bewegen, zumindest nicht nach oben. Dagegen hat die Inflation noch Luft für weitere Zuwächse, denn die Nahrungsmittel preise und die Kosten für Energie werden weiter überdurchschnittlich steigen.

Da hilft kein Jammern, Sondern die Annahme der Realität und das bedeutet das Beste daraus machen. In unserm Tagesgeld Vergleich finden Anleger die Banken, die noch die höchsten Zinsen zahlen. Sie sollten aufgrund der anstehenden Änderungen bei der Abwicklung oder Sanierung von maroden Banken immer auch die Einlagensicherung und die Bonität des ausgewählten Kreditinstitutes bei einem Tagesgeldkonto Eröffnung mit im Blick haben.

 

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