Tagesgeld Hopping bringt hohen Stundenlohn

Tagesgeld Hopping ist sinnvoll Die Zinsen sind nun mal nicht mehr das, was sie einmal waren, die Finanzkrise wirkt immer noch nach und das wird wohl noch einige Zeit so bleiben. Wie können Sparer da noch mit Zinsen optimal Geld verdienen? Die Antwort ist schlicht mit Tagesgeld Hopping, denn der Bankwechsel der Zinsen wegen lohnt sich fast immer.

 

Bei kaum einer anderen Anlageform ist ein Bankenwechsel so unproblematisch und gleichzeitig so lukrativ. Grundlage der ganzen Prozedur sind die zeitlich variierenden Zinssätze der besten Tagesgeld Angebote. Keine der in unserem Tagesgeld Vergleich gelisteten Banken hält sich dauerhaft auf dem 1. Platz. Und hier wird das Tagesgeld Hopping interessant: Es kommt immer wieder vor, dass eine neue Bank mit Kampfzinsen in den Markt eintritt und sich gleich unter die top 3 Anbieter platziert. Das war in den letzten 2 Jahren mit der MoneYou, der RaboDirekt und der Renault Bank so. Dazu kommen Aktionsangebote, bei denen eine Bank Spitzenzinsen für eine kurze Zeit und meist nur für Neukunden anbietet.

Sparer können von diesem dynamischen Zins-Prozess profitieren, indem sie bei mehreren Banken ein Tagesgeldkonto unterhalten. Das ist technisch einfach, geht schnell und darüber hinaus kostenlos. Ist das Konto erst einmal eröffnet, kann das geparkte Geld problemlos online innerhalb von zwei Minuten auf das Konto zu der Bank mit den aktuell besten Zinsen verschoben werden. Und das lohnt sich, denn für den geringen Zeitaufwand resultiert am Jahresende ein hoher Stundenlohn.

 

Welche Banken sind für das Tagesgeld Hopping geeignet

Aus verwaltungstechnischen Gründen lohnt es sich nicht, bei 10 Banken ein Tagesgeldkonto zu eröffnen, sondern nur bei den vielleicht 3 – 5 dauerhaft zu den besten Anbietern zählenden Instituten. Das sind beispielsweise Cortal Consors, MoneYou, 1822direkt und die VW-Bank.

 

Eine Übersicht zum „Stundensatz“ für Tagesgeldhopping

In der Tabelle 1 ist die Zinsdifferenz für unterschiedliche Anlagebeträge und dem resultierenden Zinsgewinn durch Tagesgeldhopping aufgetragen.

 

Tabelle 1: Zinsgewinn in Euro vor Steuern durch Tagesgeldhopping

Anlagebetrag [€] 5.000 10.000 20.000 30.000 50.000 100.000
Zinsdifferenz [%]
0,10 5 10 20 30 50 100
0,20 10 20 40 60 100 200
0,30 15 30 60 90 150 300
0,40 20 40 80 120 200 400
0,50 25 50 100 150 250 500
0,60 30 60 120 180 300 600
0,70 35 70 140 210 350 700
0,80 40 80 160 240 400 800
0,90 45 90 180 270 450 900
1,00 50 100 200 300 500 1000
1,10 55 110 220 330 550 1100
1,20 60 120 240 360 600 1200
1,30 65 130 260 390 650 1300
1,40 70 140 280 420 700 1400
1,50 75 150 300 450 750 1500

 

Bei einer Zinsdifferenz von 0,3% zwischen zwei Banken im Tagesgeldhopping-Portfolio ergeben sich für 20.000 Euro Tagesgeldeinlage pro Jahr 60 Euro und bei 50.000 Euro und einer Zinsdifferenz von 0,5% immerhin 250 Euro mehr Zinsen vor Steuern. Da lohnt sich das Tagesgeldhopping, denn wie geschildert, ist der Geldtransfer von dem Tagesgeldkonto mit dem niedrigeren Zins zu dem mit einer besseren Verzinsung innerhalb von Minuten erledigt. Ein solcher Wechsel ist nur einige Male im Jahr nötig, um von der Zinsdifferenz zu profitieren. Und es geht dabei nicht um den Zinsgewinn in einem Jahr. Das Spiel kann Jahr für Jahr gespielt werden. Über einen Zeitraum von 10 Jahren betrachtet, ergeben sich für die genannten Beispiele dann stattliche 600 Euro bzw. 2500 Euro zusätzlicher Zinsgewinn, erzielt mit einem sehr geringen Zeitaufwand: Der Stundenlohn ist dann fürstlich.

 

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