Die ReiseBank ohne Tagesgeld und Festgeld dafür mit Reisegeld & Gold

Die ReisBank AG - wenn Sie am Bahnhof Geld brauchen

Fast jeder Bahnreisende oder Fluggast ist an einem Bahnhof oder an einem Flughafen in Deutschland schon einmal an einer Zweigstelle der ReiseBank AG vorbeigegangen. Das liegt vor allem daran, dass die ehemaligen Wechselstuben der Deutschen Verkehrs-Kredit-Bank (DVB) in Bankfilialen umgewandelt wurden. Die DVB hatte das Sortengeschäft in die Wechselstuben ausgegliedert, die seit dem 24. Juni 1996 als ReiseBank AG firmierten. Auch heute noch bietet die Bank Reisegeld in mehr als 100 verschiedenen Währungen an. Ein Reisebank Tagesgeld oder Festgeld sucht der Kunde genauso vergeblich wie ein Girokonto.

Neben dem Geldwechsel in Fremdwährungen gehören der weltweite Geldtransfer, der Verkauf von Edelmetallen, der Verkauf von American Express Travelers Cheques sowie der Verkauf von internationalen Telefonkarten zum Tagesgeschäft der Bank. Außerdem hat die Bank mit der ReiseBank Prepaid MasterCard® eine Kreditkarte im Angebot, die ohne eine Kreditverpflichtung, ohne Schufa-Abfrage und ohne ein Girokonto erworben werden kann.

 

 

Die Geschichte der ReiseBank AG

Im Jahr 1923 wurde die Deutsche Verkehrs-Kredit-Bank (DVKB) gegründet. Ab dem Jahr 1926 betrieb die DVKB im Auftrag der Reichsbahn die Wechselstuben auf den neununddreißig größten Bahnhöfen in Deutschland. Im Jahr 1949 wurde der Geschäftsbetrieb um den Ankauf und den Verkauf von Sorten an den deutschen Flughäfen erweitert. So stieg die Zahl der Wechselstuben in den folgenden Jahren auf zweiundfünfzig und auch der Geschäftsbereich erweiterte sich. Durch die steigende Reiselust der deutschen Bevölkerung begannen die Wechselstuben mit dem Verkauf von Reiseschecks.

Seit Mitte der 1980er Jahre konnten sich die Reisenden außerdem an Geldautomaten mit Bargeld versorgen. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands erfolgte im Jahr 1990 die Gründung eines Schwesterunternehmens in Ost-Berlin mit dem Namen Deutsche Verkehrs-Bank. Schon ein Jahr später fusionierten die Deutsche Verkehrs-Kredit-Bank und die Deutsche Verkehrs-Bank und firmierten seither unter dem Namen Deutsche VerkehrsBank AG (DVB). Im Jahr 1996 beschloss die DVB, das Sortengeschäft in die am 24. Juni 1996 gegründete Tochtergesellschaft ReiseBank AG auszugliedern und die Wechselstuben in Bankfilialen umzuwandeln. Am 1. Januar 2004 erfolgte der Verkauf der Bank an die DZ Bank AG.

Die Reise Bank bildet eine einhundertprozentige Tochtergesellschaft der DZ Bank und gehört somit zu der genossenschaftlichen Finanzgruppe, der mehr als 1.200 Genossenschaftsbanken angehören. Die Zahl der Geschäftsstellen der Bank ist auf circa einhundert angestiegen. Neben Zweigstellen an Bahnhöfen oder an Flughäfen finden sich jetzt auch Bankfilialen in Innenstädten und an Grenzübergängen. Der Geschäftssitz liegt in Frankfurt-Rödelheim in Hessen.

 

 Die Geschäftsbereiche der ReiseBank AG

Die Reise Bank ist bundesweit auf Reisegeld spezialisiert

Die Bank deckt nicht den allgemeinen Zahlungsverkehr ab, wie es die Kunden anderer Kreditinstitute kennen. Daher finden sich im Angebot der Bank weder ein Girokonto, noch ein Tagesgeld, ein Festgeld oder ein Depotkonto.

Stattdessen ist die Bank im Bereich der Finanzdienstleistungen rund um alle Arten von Reisen tätig. Auch Aufträge im internationalen Zahlungsverkehr sowie der Ankauf und der Verkauf von Edelmetallen gehören zu den Geschäftsbereichen der Bank. Nachfolgend die einzelnen Bereiche im Überblick:

  • Fremdwährungen als Reisegeld
  • weltweiter Geldtransfer als Kooperationspartner von Western Union
  • ReiseBank Prepaid MasterCard®
  • Verkauf von Edelmetallen (insb. Gold, Silber)
  • Ausgabe von American Express Travelers Cheques
  • Verkauf von internationalen Telefonkarten
  • Versorgung von Telefonkarten-Automaten
  • Versorgung der Maut-Terminals von Toll Collect

 

 

Keine Bank für die tägliche Kontoführung

Die etwa 500 Mitarbeiter der Bank bezeichnen sich selbst als die Bargeld-Experten. Damit drücken sie aus, dass die Kunden der Bank in den Geschäftsstellen Fremdwährungen eintauschen können, wobei sie die Wahl zwischen circa 100 verschiedenen Währungen haben. In dem Bereich der Reisezahlungsmittel zählt die Bank in Deutschland zu einem der größten Anbieter.

Auch Reiseschecks und Telefonkarten von Anbietern aus aller Welt finden sich im Angebot der Bank. Als Kooperationspartner von Western Union wird Bargeld in mehr als 200 fremde Länder versandt, wobei die Auszahlungen weltweit an 380.000 Ausgabestellen erfolgen. Die Kunden der ReiseBank können auch die Edelmetalle Gold, Silber und Platin erwerben. Im Bereich des Edelmetallhandels gehört die Bank zu den drei größten Anbieten Deutschlands. Neben den eigenen Kunden versorgt die Bank auch die Genossenschaftsbanken und andere Kreditinstitute mit Sorten, Reiseschecks und Edelmetallen. Ferner betreibt die ReiseBank Geldautomaten, Telefonkarten-Automaten sowie die Maut-Terminals von Toll Collect.

Außerdem kann jeder Verbraucher gegen Vorlage seines Personalausweises oder seines Reisepasses die bankeigene ReiseBank Prepaid MasterCard® erwerben, die sofort eingesetzt werden kann. Aus den Geschäftsbereichen ist ersichtlich, dass es sich um einen Dienstleister für spezielle Bankangebote handelt und nicht um eine Bank für die tägliche Kontoführung.

Weitere Reisebanken gibt es in Deutschland eigentlich nicht, dafür allerdings Wechselstuben an den Reiseknotenpunkten. Damit hat die Bank weniger Wettbewerb auf ihrem ursächlichen Terrain als andere Banken.

 

 

Ähnliche Seiten

Cosmos

Degussa Bank

Deutsche Bank

Hello Bank

PNB Paribas

ING DiBa