Immobilienfinanzierer profitieren von der Inflation

Die Immofinanzierung unter Berücksichtigung der InflationsrateImmobilienerwerb und Inflationsrate sind unter Berücksichtigung von Immobilienkrediten ein ganz besonderes Kapitel für sich. Häuser gelten aus der Natur heraus als Sachwerte und für Sachwerte gilt, dass sie inflationssicher sind. Was liegt also näher, als langfristig in eine vor Kaufkraftverlust geschützte Immobilie zu investieren. Die Kaufpreise bewegen sich in der Regel im sechsstelligen Bereich, eine Summe, welche die wenigsten Verbraucher mal ebenso auf dem Konto haben. Demzufolge besteht Kreditbedarf.

 

Nicht nur Einlagen, auch Kredite werden von der Inflation aufgezehrt

Ein Sparer, der sein Guthaben auf einem Sparkonto, bekommt dafür Zinsen. Er gewährt der Bank faktisch einen Kredit. Der Haken ist, dass das Guthaben als Geldwert durch die Inflation langsam aber stetig aufgezehrt wird. Die erhaltenen Zinsen, selbst wenn sie über der Inflationsrate liegen, müssen ebenfalls um den Kaufkraftverlust bereinigt gesehen werden.

 

Warum stellt die Inflation aber ein positives Kriterium bei einer Immobilienfinanzierung dar?

Diese Aussage erscheint auf den ersten Blick sinnbefreit. Der Sparer, der sein Geld der Bank leiht, erfährt einen Kaufkraftverlust auf seine Einlage. Demgegenüber ist es also zwingend logisch, dass eine Bank, die ihrem Kunden langfristig Geld leiht, ebenfalls einen Wertverfall erlebt. Ein Darlehen, welches über 15 oder 20 Jahre läuft, wird monatlich mit der gleichen Rate getilgt. Berechnungsgrundlage ist immer der ursprünglich ausgezahlte Kreditbetrag.

 

 

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Beispielrechnung

Waren dies ursprünglich einmal 200.000 Euro, so entspricht dieser Betrag nach 15 Jahren bei einer Inflationsrate von durchschnittlich zwei Prozent pro Jahr noch einem Gegenwert von 148.000 Euro. Der faktische Wert der Tilgung der letzten Rate liegt also um rund 25 Prozent unter dem einstmaligen Gegenwert. Langfristige Immobilienkredite führen letztendlich dazu, dass die Banken für ehemals gutes Geld am Ende nur noch schlechtes erhalten. Unter dem Strich profitiert daher ein Immobilienfinanzierer von der Teuerung, je höher diese ausfällt, desto besser für ihn.

 

Immobilienanlagen – zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen

Der Sachverhalt macht deutlich, dass Anleger bei einem Immobilieninvestment zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen:

  • Zum einen investieren Sie in eine Anlageform, die durch den Substanzwert gewinnt, anstatt zu verlieren.
  • Findet eine Fremdvermietung statt, sind die Einnahmen in der Regel an den Inflationsindex gekoppelt, sprich, durch Mieterhöhungen wird der Kaufkraftverlust im eigenen Portemonnaie kompensiert. Die monatliche Tilgung des Darlehens dient dem Vermögensaufbau in eine inflationsgeschützte Anlage, die mit Geldern erfolgt, die in Relation zum ehemaligen Darlehen mehr wert werden. Während der einstige Kredit an Gegenwert verliert, steigen im Gegensatz dazu die Gehälter. Die monatlich konstante Belastung verliert also im Gesamthaushaltsbudget über die Jahre an Gewicht. Die aktuell extrem niedrigen Zinsen bieten heute vielen Bürgern die Möglichkeit, eine Immobilienanlage zu forcieren, sei es für die eigene Nutzung, sei es für eine Fremdvermietung.

 

 

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