Festgeld Zinsen mit mehr Rendite als Bundesanleihen

Deutlich bessere Rendite mit Festgeld als mit Bundesanleihen

Für viele Anleger waren Bundesanleihen über Jahre das Maß aller Dinge in Sachen Geldanlage. Attraktivere Renditen bei größtmöglicher Sicherheit ließen Festgeldzinsen häufig nur als zweite Wahl bei der Anlage in festverzinsliche Investments erscheinen. Die jüngste Emission von kurz laufenden Bundeswertpapieren zwingt Anleger jedoch zum Umdenken.

 

Termingelder rentieren im Plus

bessere Rendite durch Festgeld Zinsen

Eigentlich sollte es nicht erwähnenswert sein, wenn eine Kapitalanlage für den Investor Erträge abwirft. Nach der jüngsten Ausgabe von Bundesanleihen müssen Anleger allerdings schon darauf schauen, ob der Ertrag bereits vor Steuern und Kaufkraftverlust eine positive Rendite erwirtschaftet. Für ein Investment in sichere Bundespapiere zahlen Investoren seit Neuestem mit einem Ausgabeaufschlag, der die Zinsen übersteigt. Für Anleger stellt sich die Frage, welche Alternativen der Kapitalmarkt anbietet. Gerade vorsichtige Sparer möchten sich nicht auf Aktien oder Unternehmensanleihen einlassen, und suchen daher im Einlagensektor nach passenden Renditen.

Als Option zu Bundesanleihen mit geringer Laufzeit bieten sich Festgelder mit kurzer bis mittlerer Laufzeit oder Tagesgelder an. Dabei gibt es jedoch deutliche Unterschiede in der Verzinsung. Während Sparkassen und Volksbanken vor Ort mit Konditionen arbeiten, die den Kunden nach Inflationsbereinigung und gegebenenfalls Steuern ebenfalls eine negative Rendite bescheren, bieten Direktbanken teilweise beste Zinsen als Erträge, die durchaus als Rendite gelten können.

 

Festgeld Zinsen mittelfristig attraktiv

Die Renditen für Termingeld sind interessanterweise erst ab einem mittelfristigen Zeitraum, das heißt, ab einer Laufzeit von zwei Jahren, deutlich interessanter, als die Tagesgeldkonditionen der Direktbanken (so beispielsweise die Creditplus mit über 3% Zinsen ab mittlerer Festgeld Laufzeit). Die aktuelle Zinspolitik der EZB lässt jedoch nicht darauf schließen, dass es kurzfristig zu einer Veränderung der Kapitalmarktzinsen kommen wird. Wer der Flexibilität des Tagesgeldes eine höhere Verzinsung gegenüberstellen möchte, ist daher mit den aktuellen Festgeld Zinsen besser bedient. Dies gilt vor allem für die Anleger, die sich bisher für die sicheren Anlagen in Bundesanleihen entschieden haben.

In Bezug auf Sicherheit sind Festgelder, aber auch Gelder auf Tagesgeldkonten, durch die Einlagensicherung abgedeckt. Neben der deutschen Einlagensicherung besteht auch noch eine Vorgabe der EU, welche eine Mindestabdeckung von 100.000 Euro oder dem Gegenwert in Landeswährung pro Anleger vorsieht.

Fazit: Zur Überbrückung des Zinstiefs am Kapitalmarkt sind die Zinserträge aus Termingeldern und Tagesgeldern auf jeden Fall eine Alternative.