Eine Einführung in Devisenoptionsgeschäft oder Currency Trading

DevisenoptionsgeschäfteDevisenoptionsgeschäfte dienen dazu, Kursschwankungen im Devisenhandel abzusichern. Die Positionen von Käufer und Verkäufer sind dabei allerdings unterschiedlich stark gewichtet.

 

Bei einer Kaufoption zahlt der Käufer dem Verkäufer eine Prämie, die ihn dazu berechtigt, die Devisenposition am Stichtag zu einem bestimmten Kurs zu übernehmen. Er kann die Option ausüben, muss aber nicht. Damit begrenzt der Käufer sein Risiko auf die Zahlung der Prämie.

Der Verkäufer wiederum erhält zunächst die Prämie. Besteht der Käufer auf Ausübung, kann er diese nicht verweigern, sondern muss die vereinbarte Menge der Währung abgeben. Der Verkäufer hofft bei diesem Trade darauf, dass der Kurs in die entgegensetzte Richtung der Planung des Käufers läuft. Ist dies der Fall, und der Käufer geht nicht auf den Handel ein, hat er die Prämie verdient.

 

Currency Trading

Currency Trading ist auf Deutsch nichts anderes als Devisenhandel. Beim Devisenhandel selbst muss zwischen zwei Handelsarten unterschieden werden. Zum einen existiert der Spothandel, der von institutionellen Anlegern ausgeübt wird. Privaten Anlegern steht seit einigen Jahren ebenfalls der Weg zum größten Handelsplatz der Welt offen. Spezielle Broker bieten online den sogenannten Forexhandel an. Dieser basiert auf einem Hebelgeschäft und zählt zur Gruppe der Derivate, da nur ein abstraktes Recht an einer Devisenposition, aber keine Devise selbst erworben wird.

 

Depot Vergleich

 

 

Für Einsteiger ist der Online Brokermarkt nur schwer durchschaubar

Der Broker Markt ist insbesondere für den Einsteiger kaum richtig einschätzbar.  Das liegt teilweise an der nicht vorhandenen Standards, die vergleichen werden könnten. Abhilfe können zum Teil Bewertungs-/Testportale schaffen. Auf www.brokervergleich.net finden Neukunden beispielsweise Bewertungen und Testberichte der gängigen Online Broker.  Der deutsche Verbraucherschutz hat sich dem Thema bisher noch nicht mit einer eingenen Plattform angenommen. Auf der Webseite des Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz ergibt die Eingabe „Forex“beispielsweise keinen thematisch passenden Treffer

 

Forex – was ist das?

Der Forexhandel wird im Internet viel beworben. Broker versprechen, dass in kürzester Zeit überdurchschnittliche Renditen erzielt werden können. Das ist nicht unbedingt falsch, setzt aber zum einen gewisse Kenntnisse, zum anderen auch Kapital voraus. Im Devisengeschäft werden Gewinne häufig über die letzte, die vierte Nachkommastelle erzielt,. Damit hier eine nennenswerte Rendite erwirtschaftet wird, müssen entsprechende Summen getradet werden.

Die Basiseinheit lautet auf ein Lot, welches dem Hunderttausendfachen der kleinsten Währungseinheit, beispielsweise 100.000 Euro, entspricht. Im Forex wird jedoch, im Gegensatz zum Spothandel, keine Position über ein Lot erworben. Der Broker setzt für jedes Währungspaar einen Hebel fest, beispielsweise 1 : 200. Will ein Anleger jetzt ein Lot USDEUR kaufen, wird als Einsatz, der Margin, nur ein Betrag von 500 US$, 100.000 geteilt durch 200, benötigt. Verläuft der Trade im Sinne des Anlegers, erhält er den Gewinn, abzüglich des Spreads für den Broker, in voller Höhe. Läuft der Trade aus dem Geld, bieten gute Broker einen Stopp-Loss-Mechanismus. Dieser beendet den Trade automatisch, wenn der Verlust einen bestimmten Prozentsatz der Margins aller offenen Handelspositionen des Traders erreicht hat. Besteht dieser Mechanismus nicht, und der Deal läuft bis zum bitteren Ende, muss der Trader gegebenenfalls nachschießen. Dies ist der Fall, wenn der Verlust die Margin übersteigt. Neben der Handelsgröße Lot stehen auch Minilots (10.000 Einheiten) und Microlots (1.000 Einheiten) als Größenordnungen zur Verfügung.

 

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