Deka Bank Tagesgeld

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Die DekaBank Deutsche Girozentrale ist kein klassisches Kreditinstitut, das Privatkunden oder Geschäftskunden bei ihren diversen Bankgeschäften betreut. Stattdessen handelt es sich um eine Bank, die als zentraler Vermögensverwalter (Asset Manager) für die Sparkassen-Finanzgruppe in Deutschland tätig ist.

Schon im Jahr 1954 gab es erste Überlegungen bei den deutschen Sparkassen, eine eigene Investmentgesellschaft zu gründen. Dem folgte am 17. August 1956 die Gründung der Deka Deutsche Kapitalanlagegesellschaft mbH und am 26.11.1956 wurde der erste Fonds mit dem Namen „DekaFonds I“ herausgegeben.

Die heutige Bank entstand erst im Jahr 1999 durch den Zusammenschluss von DekaBank GmbH und der Deutschen Girozentrale Deutsche Kommunalbank, die zunächst unter dem Namen DGZ DekaBank Deutsche Kommunalbank firmierte. Am 1. Juli 2002 erfolgte die Umbenennung in den heutigen Namen DekaBank Deutsche Girozentrale. Die Geschäftssitze der Bank liegen in Frankfurt am Main und in Berlin, daher ist die Bank sowohl im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main als auch beim Amtsgericht Berlin eingetragen. Bei Streitfällen ist die Klageschrift an die Anschrift der Bank in Frankfurt am Main zu richten.

Spakassen Verband

Es handelt sich um eine Anstalt des öffentlichen Rechts, bei der seit dem 8. Juni 2011 ausschließlich die regionalen Sparkassenverbände Deutschlands als Anteilseigner fungieren. Bis zu diesem Tag besaßen die Landesbanken die Hälfte der Anteile an der Bank. Außerdem untersteht die Bank dem Bundesminister für Finanzen in Berlin, der die allgemeine Staatsaufsicht ausübt. Durch den Finanzminister können ein Staatskommissar sowie dessen Stellvertreter als Aufsichtspersonen benannt werden.

Folgende Sparkassenverbände sind als Anteilseigner an der Bank beteiligt:

  • Sparkassenverband Baden-Württemberg
  • Rheinischer Sparkassen- und Giroverband
  • Sparkassenverband Niedersachsen
  • Sparkassenverband Bayern
  • Sparkassenverband Westfalen-Lippe
  • Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen
  • Sparkassenverband Rheinland-Pfalz
  • Sparkassenverband Berlin
  • Ostdeutscher Sparkassenverband
  • Sparkassen- und Giroverband für Schleswig-Holstein
  • Sparkassenverband Saar
  • Hanseatischer Sparkassen- und Giroverband
  • Sparkassenverband Bayern
  • Sparkassenverband Berlin

 

Zahlen und Fakten über die DekaBank

Die Organe der Bank setzen sich aus dem Verwaltungsrat mit 26 Mitgliedern sowie aus dem Vorstand mit fünf Mitgliedern zusammen. Das Kreditinstitut unterhält Repräsentanzen, Tochtergesellschaften und Niederlassungen in elf verschiedenen Ländern, in denen die circa 4.000 Mitarbeiter die angebotenen Fonds verwalten. Dabei erwirtschafteten sie zum Stichtag 30. September 2012 ein wirtschaftliches Ergebnis von 444,9 Millionen Euro, während die Bilanzsumme zu diesem Tag bei 137,43 Millionen Euro lag.

Die Sparkassen-Finanzgruppe in Deutschland unterhält zur Einlagensicherung ein eigenes Sicherungssystem.

Diese Haftungsgemeinschaft setzt sich zusammen aus der Sicherungsreserve der Landesbanken und Girozentralen der Sparkassen in Deutschland, aus den elf Sparkassenstützungsfonds, die von den regionalen Sparkassenverbänden und Giroverbänden finanziert werden sowie aus dem Beitrag der Landesbausparkassen zu deren Sicherungsfonds. Die DekaBank Deutsche Girozentrale ist Mitglied dieses Sicherungssystems. Die Einlagensicherung stellt zwar die Zahlungsfähigkeit seiner Mitglieder sicher, allerdings müssen Anleger, die Fondsanteile bei der Bank erworben haben, sich keine Sorgen um ihre Geldanlage machen. Die gekauften Fondsanteile werden von der Bank nur für den Anleger verwahrt, sie stellen keinen Bestandteil des Geschäftsvermögens der Bank dar. Die Wertpapiere müssen jederzeit an den Eigentümer zurückgegeben werden. Sie dürfen auch bei einer Insolvenz der Bank nicht zur Begleichung der Bankverbindlichkeiten herangezogen werden. Insgesamt verwaltet die Bank mehr als 640 sogenannte Publikumsfonds, also Fonds, die von jedem Investor erworben werden können. Diese Publikumsfonds entsprechen einem Volumen von circa 90 Milliarden Euro. Auch Publikumsfonds in Form von offenen Immobilienfonds mit einem Fondsvolumen von rund 21,1 Milliarden Euro werden von dem Kreditinstitut angeboten. Neben diesen Angeboten für jeden Anleger verwaltet die Bank außerdem sogenannte Spezialfonds, die für bestimmte Gruppen von Anlegern oder für institutionelle Investoren gedacht sind. Diese 550 angebotenen Spezialfonds machen ein Volumen von etwa 51,9 Milliarden Euro aus. Auch für die speziellen Investorengruppen und die institutionellen Anleger finden sich offene Immobilienfonds im Angebot der Bank. Diese elf offenen Immobilien-Spezialfonds entsprechen einem Volumen von circa 1,7 Milliarden Euro. Durch die große Anzahl an offenen Immobilienfonds handelt es sich bei der Bank um den größten Anbieter Deutschlands für offene Immobilienfonds.

 

So können Anleger die Fondsanteile erwerben

Der Verkauf der Fondsanteile erfolgt über die Sparkasse und die Landesbanken in Deutschland. Nachdem ein Anleger über seine örtliche Sparkasse oder Landesbank ein Wertpapierdepot bei der DekaBank eröffnet hat, erhält er außerdem eine PIN sowie seine Benutzeridentifikation, um über das Depot auch online oder telefonisch zu verfügen. Der Investor kann Fondsanteile erwerben, die in sein Depot eingebucht werden. Die Anteile an Investmentfonds können sowohl regelmäßig als auch nur hin und wieder oder auch nur einmalig erworben werden. So hat der Anleger die Wahl, ob er einen einmaligen Betrag anlegen möchte, ob er nach Bedarf Fondsanteile kauft oder ob wie bei einem Dauerauftrag in regelmäßigen Abständen seinen Bestand an den von ihm gewählten Investmentfonds erhöht. Ebenso können die Fondsanteile, die sich im Depot des Anlegers befinden, entweder komplett oder auch nur teilweise verkauft werden.

Diese verschiedenen Fonds bietet die DekaBank den Investoren an:

  • Immobilienfonds
  • Aktienfonds
  • Rentenfonds
  • Geldmarktfonds
  • Geldmarktnahe Fonds
  • Garantiefonds
  • Dachfonds
  • Mischfonds
  • Alternative Investmentfonds

 

Das Angebot an unterschiedlichen Fonds wird von der Bank regelmäßig erweitert und sie bringt regelmäßig neue Produkte auf den Markt. Dafür hat das Kreditinstitut bereits zahlreiche Auszeichnungen, zum Beispiel als beste Fondsgesellschaft, als Aufsteiger des Jahres oder als bestes Rentenfondshaus, erhalten. Allein im Jahr 2008 konnte die Bank 17 einzelne Auszeichnungen für ihre Fonds verzeichnen.

 

Weitere Aufgaben der DekaBank

Neben der Geldanlage in den unterschiedlichen Fonds können private Kunden auch verschiedene Vorsorgeprodukte erwerben, sie können ein kleines Vermögen durch regelmäßiges Fondssparen aufbauen und die Bank hilft ihnen bei dem Management ihres Vermögens auf Fondsbasis.  Als Asset Manager unterstützt die Bank auch institutionelle Anleger bei der Geldanlage. Die Auflegung von Fonds, eine große Produktpalette für das betriebliche Fondssparen sowie individuelle Finanzierungen für Großkunden gehören ebenfalls zum Angebot der Bank. Diesen Großkunden wird außerdem eine umfassende Beratung und Betreuung im Wertpapierhandel sowie im Emissionsgeschäft angeboten. Ferner zählt die Beratung von Kommunen zum Aufgabengebiet des Kreditinstituts. Daneben fühlt sich die Bank verpflichtet, sich gesellschaftlich zu engagieren. Sie folgt damit der Tradition der regionalen Sparkassen und beteiligt sich daher an verschiedenen Projekten, die von der Sparkassen-Finanzgruppe unterstützt werden. Außerdem fördert die Bank selbst zahlreiche Programme, die der wissenschaftlichen Forschung, der Kunstförderung oder der Unterstützung sozialer Projekte dienen.

 

 

 

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