Callgeld Konto

Callgeld – Tagesgeld auf schweizerisch

Callgeld ist der Begriff für eine besondere Geldmarkt Anlage aus der Schweiz, die dem deutschen Tagesgeld relativ nahe kommt. Bei einem Callgeld handelt es sich um eine nicht terminierte Geldanlage, die innerhalb von 2 Tagen verfügbar ist.

Das schweizer Tagesgeldkonto kann üblicherweise in CHF, USD und EUR geführt werden.

Tagesgeld als Anlageform ist aus der deutschen Bankenlandschaft nicht mehr wegzudenken. Wen wundert es? Täglich verfügbar, ist die größtmögliche Flexibilität gewahrt und entsprechend der Kapitalmarktlage gibt es schon ab dem ersten Euro attraktive Zinsen. Dem Sparbuch wurde längst der Rang abgelaufen, wie die Mittelzuflüsse in die Sichteinlagen gemäß des Bundesbankberichtes für das dritte Quartal 2012 belegen. Sparer sind jedoch selten zufrieden und immer auf der Suche nach besseren Alternativen. Für viele Anleger hat die Schweiz nach wie vor etwas Mystisches und Idee, dort ein Callgeld zu eröffnen, ist verlockend. Der Gedanke, dass dort alles besser sei, lässt sich nicht verdrängen.

 

Warum nicht einmal ein Tagesgeld in der Schweiz oder Liechtenstein anlegen?

500 Euro Scheine

Ein Tagesgeldkonto, Callgeld, in der Schweiz hat durchaus etwas Exklusives. Dies bezieht sich in erster Linie auf die Mindesteinlage. Entsprechende Angebote gibt es auch in Liechtenstein. Während in Deutschland größtenteils keine Mindestanlage erforderlich ist, verhält sich dies bei den Eidgenossen ein wenig anders. Die hiesigen Mindestanlagesummen sind im Vergleich zu den Erwartungen der Banken in der Alpenrepublik jedoch vergleichsweise albern. Banken, welche für die breite Masse zugänglich sind, erwarten 100.000 Schweizer Franken, sind jedoch in der Minderheit. In der Regel erwarten die Banker eine Mindesteinlage in Höhe von 500.000 Franken. Damit wird in Bezug auf die Klientel bereits die Spreu vom Weizen getrennt. Wer nicht über diese finanziellen Rücklagen verfügt, wird in der Schweiz mit einem Sparbuch oder Geldmarktfonds für das etwas kleinere Portemonnaie bedient. In der Flexibilität ist das Tagesgeld in der Schweiz fast so frei zu handhaben wie in Deutschland. Werden Beträge vom Callgeld-Konto abgerufen, stehen diese nach 48 Stunden zur Verfügung.

 

Höhe Tagesgeldzinsen gibt es in Deutschland

 

hier gelangen Sie zum Tagesgeldvergleich

 

 

Die Verrechnungssteuer

Bei der Verrechnungssteuer handelt es sich um das schweizerische Pendant zur deutschen Quellensteuer. Allerdings zeigt sich die Finanzbehörde der Schweiz ebenfalls ein wenig exklusiver als der deutsche Fiskus. Die Verrechnungssteuer beträgt 35 Prozent und wird direkt von der jeweiligen Bank abgeführt. Callgelder sind unter diesem Gesichtspunkt nur für diejenigen unter den vergesslichen deutschen Anlegern interessant, die im Spitzensteuersatz angesiedelt sind.

Als Nebenkomponente besteht noch die Möglichkeit, ein so genanntes fiduziarisches Callgeld zu eröffnen. Hier investiert die Bank im eigenen Namen bei einem anderen Kreditinstitut im Ausland die Kundengelder. Bei dieser Variante entfällt die Verrechnungssteuer, allerdings sind die Gelder auf Rechnung und Gefahr des Kunden angelegt.

Pfeil rot Das Gros der deutschen Anleger Anleger ist unter dem Strich mit einem Tagesgeldkonto bei einer heimischen Bank, ohne Mindesteinlage und mit deutlich attraktiverer Verzinsung auf jeden Fall besser bedient.

 

Angebote und weitere Informationen

Hier finden Sie weitere Informationen sowie Links zu Banken mit Tagesgeld Angeboten in der Schweiz und Liechtenstein

LGT Bank AG  Herrengasse 12, 9490 Vaduz, Liechtenstein- Angebote

Neue Aargauer Bank – Callgeld Account. Infos hier für Personen mit Wohnsitz bzw. Sitz in der Schweiz.

Nidwaldner Kantonalbank, Stansstaderstrasse 54, 6370 Stans – Treuhand-Callgeld. Produktanfragen

Obwaldner Kantonalbank, Rütistrasse 8, Postfach, 6061 Sarnen – Anlage nur ab 500.000 Euro, für Privatpersonen und KMU

Volksbank Aktiengesellschaft, Feldkircher Strasse 2, 9494 Schaan, Fürstentum Liechtenstein – Details hier

 

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