Bedeutung von Tagesgeld Bestandskunden im Vergleich

Tagesgeldvergleich Bestandskunden sind wetvoll für die BankDer Finanzvertrieb befindet sich in einem kontinuierlichen Spagat. Auf der einen Seite gilt es, permanent Neukunden zu gewinnen, auf der anderen Seite dürfen die Bestandskunden nicht vernachlässigt werden. Im Fall der Tagesgeld Bestandskunden kämpfen Banken mit dem Niedrigzinsumfeld um noch halbwegs attraktive Zinsen bieten zu können .

Die Vertriebslandschaft hat sich durch das Internet massiv verändert. Die Neukundengewinnung stellt sich für den Vertrieb vor Ort als Herkulesaufgabe dar, da er häufig mit den deutlich günstigeren Angeboten der Direktanbieter nicht mithalten kann. Dies gilt für das Wertpapiergeschäft ebenso wie für Versicherungen oder Kredite jeder Art.

Im Rahmen der dauerhaften Restrukturierungs- und Kosteneinsparungsmaßnahmen im Bankgewerbe, ist das Wachstum mit Bestandskunden inzwischen für viele Institute einen wichtiger Punkt in der Strategieplanung. Und da ist das Tagesgeldkonto für Bestandskunden analog dem Girokonto eine gute Ausgangsposition für die Generierung von mehr Ertrag pro Kunde (was sich aber nach einer Studie von ATKearny zum Privatkundengeschäft der europäischen Banken als akteull schwierig erweist).

 

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Bestandskunden als Multiplikatoren

Bestandskunden waren als Empfehlungsgeber schon immer ein wesentlicher Bestandteil im Vertrieb. Neukundenempfehlungen wurden zu allen Zeiten von allen Finanzdienstleistern durch Sach- oder Geldprämien honoriert. Dies gilt für den Vertrieb in der Fläche gleichermaßen wie für die Onlineanbieter. Für den klassischen Außendienst standen Seminare zur Empfehlungsnahme generell auf der Tagesordnung, da der Aufwand zur Neukundengewinnung im Rahmen der Kaltakquise deutlich über dem Aufwand zur Neukundengewinnung über die Empfehlungsschiene hinausgeht. Um Bestandskunden als Multiplikatoren zu gewinnen, setzt es allerdings voraus, dass diese einhundert Prozent hinter dem Unternehmen respektive dem Vertriebsmitarbeiter stehen. Dies wiederum bedeutet, dass ein erstklassiger Service geliefert werden muss.

Die Tagesgeld Bestandskunden schauen dagegen mehr auf die gebotenen Tagesgeld Zinsen und sind deutlich wechselbereiter als Girokontoinhaber. Denn das Tagesgeld Hopping ist relativ einfach, da keine weiteren Kontoverbindungen mit umgezogen werden müssen, wie die Studie von Bain & Company „Was Bankkunden wirklich wollen“ belegt.

 

Bestandskunden zu Fans machen

Trotz aller Cross- und Upsellingpotenziale ist der Bedarf eines Bestandskunden eines Tages gedeckt. Lediglich im Wertpapiergeschäft bieten sich Ansätze, auch mit einem Bestandskunden kontinuierlich neue Umsätze zu generieren. Eine große deutsche Bank prägte für ihren Vertrieb den Slogan „Kunden zu Fans machen.“ Dieser Satz macht deutlich, dass ein Fan deutlich mehr zu leisten bereit ist, als „nur“ ein Kunde und mit „Herzblut“ hinter seinem Dienstleister steht. Dieser Sachverhalt wirkt auch einer potenziellen Abwanderung entgegen.

 

Bestandskunden als Fallschirm

Für den Offlinevertrieb bedeuten Bestandskunden nicht nur Türöffner zu neuen Geschäftsverbindungen, sondern in Bezug auf Wertpapier- und Versicherungskunden auch ein Grundrauschen in Bezug auf das Einkommen. Die Rede ist in diesem Fall von Bestandsprovisionen. Neben der Abschlussprovision zahlen die Finanzdienstleister auf bestehende Depots und laufende Versicherungsverträge auch eine jährliche Bestandsprovision. Dies gilt natürlich auch für den Onlinevertrieb, sofern Drittprodukte vermittelt werden. Da kontinuierliche Neuabschlüsse, und damit Abschlussprovisionen über das Jahr hinweg nur selten gegeben sind, sichern die Bestandskunden das Einkommen in Zeiten rückläufiger Neukontakte. Für Tagesgeld Bestandskunden gibt es üblicherweise für die Affiliate Vermittler keine Bestandsprovision. eine Ausnahme macht die Varengold Bank, die ihren Affiliate Tagesgeldkonto Vermittlungspartnern eine prozentuale Bestandsvergütung zahlt.

 

Unzufriedene Bestandskunden als Vertriebschance

Auf den ersten Blick bedeutet ein unzufriedener Bestandskunde Ärger für den Vertriebsmitarbeiter. Bei genauem Hinsehen bietet sich in dieser Situation für den Vertrieb aber die Chance, fachliche Kompetenz und überdurchschnittliche Empathie für seinen Kunden zu demonstrieren. Kritische Situationen bedürfen mehr Qualität in der Beratung als ein erstes Verkaufsgespräch. Vertriebsmitarbeiter, die in einer solchen Situation dem Kunden echte Lösungen präsentieren, haben in diesem Moment beste Chancen, einen Bestandskunden in einen Fan zu verwandeln und damit Neukundenpotenziale durch Weiterempfehlungen zu heben.

 

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